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Lions

24.03.2014

Erinnerung und Hilfe

Mit einer Gedenkplakette an den Gründungsrektor und Namensgeber der Realschule, Wolfgang Kubelka, und einem 1000-Euro-Scheck für Schülerengagement kam der Lions Club kürzlich nach Schondorf, rechts im Bild ist dessen Präsident Klaus Schuster zu sehen.
Bild: Gisela Damek

Landsberger Club stiftet Kubelka-Gedenkplakette an die Schondorfer Realschule und unterstützt engagierte Schüler

In einer internen Gedenkfeier hat der Lions Club Landsberg der Realschule in Schondorf eine Gedenkplakette verliehen, die an deren Gründungsrektor und späteren Namensgeber Wolfgang Kubelka erinnert. Unter den Gästen befanden sich nicht nur zahlreiche Lions, die Schulleitung mit einer Auswahl engagierter Schüler, sondern auch Landrat Walter Eichner, der Schüler von Wolfgang Kubelka war.

Klaus Schuster als Präsident des Lions Clubs Landsberg sieht in Kubelka nicht nur ein ehemaliges wertvolles Mitglied des Clubs, sondern stellte ihn als moralisches Vorbild an Korrektheit, Humor und Menschlichkeit heraus. In seinem Wirken und seiner Persönlichkeit sei er mit seinen künstlerischen Werken in Zeichnungen, Radierungen, Holzschnitten und Plastiken weit über die Ammerseeregion hinaus bekannt geworden. 1974 wurde Kubelka Mitglied im Lions Club und verpflichtete sich 28 Jahre lang, an dessen Zielen mitzuwirken: hilfsbedürftigen Menschen zu helfen, Loyalität zu üben und kulturelle Entwicklungen zu ermöglichen.

Der Lions Club Landsberg fördert gerade auch junge Menschen, die sich für gesellschaftliche Belange einsetzen und so beispielhaft und engagiert herausragen. In diesem Schuljahr geht deshalb der Preis von 1000 Euro an die anwesenden Schüler der Wolfgang-Kubelka-Realschule. Mit dieser Geldspende will der Club die Arbeit der Schülersprecher und der Streitschlichter anerkennen und unterstützen. Diese Förderung bezieht sich auf außerschulische Seminare für die drei Schülersprecher und jeweils zwei Streitschlichter pro Klasse.

Schülersprecher Kevin Schwarz erläuterte das vergangene zweitägige Klassensprecherseminar, das einen respektvollen Umgang unter Schülern und Lehrern als Schwerpunkt hatte. Daraus entstanden zahlreiche gemeinsame Aktionen. So dürfe man gespannt auf die Gestaltung des diesjährigen Maibaums an der Schule sein.

Die Schüler Erich Striessel und Sam Holzhäuser erläuterten in einem Frage-Antwort-Spiel ihre Funktion als Streitschlichter zwischen aufgebrachten Schülern. Hier komme es auf „aktives Zuhören“ und Senden von „Ich-Botschaften“ an, und wie man es schafft, bei zwei Streithähnen keinen Sieger oder Verlierer hervorgehen zu lassen. Diskretion ist dabei Voraussetzung.

Professionelle Unterstützung finden die Streitschlichter bei zwei Lehrerinnen, wie Direktor Günter Morhard erklärte. Diese Trainingskurse förderten untereinander einen respektvollen Umgang und würden jedem Einzelnen der ausgezeichneten Schüler helfen, sich dadurch auch persönlich weiterzuentwickeln. Diese Realschule gelte vorbildlich für ihre angewandte Pädagogik. Beate Schöttl-Kubelka bedankte sich für die Ehrung und Auszeichnung ihres verstorbenen Vaters und stellte etliche seiner Werke für eine anschließende Ausstellung zur Verfügung. Die zeitgemäß gestaltete Gedenkplakette erhält einen Ehrenplatz in der Aula. (damg)

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