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Falsch in die Einbahnstraße: Mit Vorsatz ist dreist

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Kommentar Von Stephanie Millonig
26.03.2019

Das Beispiel Hans-Kistler-Straße im Landsberger Osten zeigt: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Gerade im Verkehr muss das Motto „Augen auf“ gelten - ein Kommentar von Stephanie Millonig.

Roter runder Kreis mit weißem Balken, eigentlich kennt jeder dieses Schild und weiß, was es bedeutet: Einfahrt verboten. Aber Hand aufs Herz, wer ist nicht schon mal in einer fremden Stadt aus Versehen in einer solchen Straße in die falsche Richtung gefahren? Oder hat bei neuen Verkehrsregelungen, beispielsweise Rechts-vor-Links, die es früher nicht gab, aus alter Gewohnheit diese neuen Regeln missachtet?

Es ist auf jeden Fall erschreckend zu erkennen, wie stark der Mensch in der Routine verharrt und die Umgebung nicht bewusst wahrnimmt. Man sollte sich immer wieder zu mehr Aufmerksamkeit ermahnen.

Hoffentlich passiert nichts

Sollte aber jemand absichtlich falsch in eine Einbahnstraße einfahren, nur um eine Abkürzung zu fahren, wäre dies dreist. Da kann man nur hoffen, dass in der Hans-Kistler-Straße nichts passiert.

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Denn es sind auch so einige Autofahrer zu beobachten, die von der Spitalfeldstraße kommen und sich – offensichtlich im Bewusstsein, sich in einer Einbahnstraße zu befinden – links einordnen, obwohl links abbiegen hier eigentlich auch nicht erlaubt ist. Sollte dann noch ein Falschfahrer von der Münchner Straße her kommen, ist der Zusammenstoß vorprogrammiert.

Lesen Sie den Artikel zum Thema: Wie eine Umleitung im Landsberger Osten für Chaos sorgt

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