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Gesola-Zukunft: Der Landkreis ist gefordert

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Kommentar Von Thomas Wunder
17.07.2019

Viele Eltern nutzen das Angebot von Gesola. Die Zukunft der kinderärztlichen Bereitschaftspraxis sollte von der Politik gesichert werden - meint LT-Redakteur Thomas Wunder.

Es ist beileibe kein selbstverständliches Angebot. Am Wochenende und an Feiertagen, wenn die Kinderarztpraxen keine Sprechstunde haben, kümmert sich das Ärztenetz Gesola um die jungen Patienten im Landkreis. In einer Zeit, in der Eltern immer unsicherer werden, wenn der Nachwuchs kränkelt, und von der Fülle an Infos im Internet und in sozialen Netzwerken überfordert werden, ist es gut, ganz in der Nähe einen Arzt zu wissen, der die aufgeregte Mutter oder den aufgeregten Vater beruhigen und dem Kind oder Jugendlichen schnell helfen kann. Die Alternative wären weite Fahrten nach Augsburg oder Starnberg.

Fast 100 Ärzte sind in dem Netzwerk zusammengeschlossen

Dass sich im Landkreis 90 Ärzte zusammengetan und Gesola ins Leben gerufen haben, wurde in der Vergangenheit immer wieder gelobt. Auch von so manchen Kommunalpolitikern. Die stehen jetzt in der Verantwortung. Denn die finanzielle Schieflage des Ärztenetzes auszugleichen, kann nicht nur die Aufgabe der Bürger sein. Der Landkreis sollte das Projekt finanziell unterstützen, schließlich entlastet Gesola auch die Notaufnahme des Klinikums.

Lesen Sie den Artikel zum Kommentar: Gesola: Wie lange gibt es die Kinder-Bereitschaftspraxis noch?

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