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Gut gemeint, ist nicht immer gut

Kommentar Von Gerald Modlinger
26.02.2018

Es gibt keine Garantie, dass es an Grundschulen nicht zu Lehrerwechseln kommt. LT-Redakteur Gerald Modlinger zur Lage an der Landsberger Platanenschule.

Der erneute Lehrerwechsel an der Klasse 2c der Landsberger Platanenschule ist ein schönes Beispiel, dass etwas, was gut gemeint ist, nicht unbedingt gut sein muss. Die Schüler und Eltern der 2c ziehen nämlich keinen Nutzen daraus, dass das Schulamt jetzt eine zusätzliche Lehrerin zugewiesen bekommen hat, um den generellen Personalengpass an den Grund- und Mittelschulen zu mildern. Sie müssen sich erneut auf eine neue Bezugsperson umstellen.

Es gibt keine Alternative

Andererseits kann es gerade an einer Grundschule keine Garantie geben, dass es zu keinem vorzeitigen Lehrerwechsel kommt. Das hängt auch damit zusammen, dass das Grundschullehramt inzwischen fast zu 100 Prozent in Frauenhand ist. Damit einher gehen oft familienbedingte Auszeiten und Teilzeitbeschäftigungen. Nach Lage der Dinge gibt es zum erneuten Lehrerwechsel wohl keine Alternative, so unbefriedigend das für die Eltern sein mag. Jetzt muss das Beste daraus gemacht werden. Und da stehen auch die Schule und das Schulamt in besonderer Verantwortung, damit wieder pädagogische Kontinuität in der 2c einkehren kann.

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