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29.07.2020

Hilfe für Hallensportler in Sicht

Für die TSV-Handballer (im Bild) und die DJK-Basketballer scheint sich in Sachen Hallentraining in den Ferien eine Lösung abzuzeichnen. Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl hat sich in die Suche nach einer Lösung des Problems eingeschaltet.

Den Handballern und Basketballern drohte nach der Corona-Zwangspause eine weitere Ferienpause. Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl kümmert sich jetzt um eine Lösung

Für die Landsberger Handballer und Basketballer zeichnet sich eine Lösung ab. Wie berichtet, hätten beide in den Ferien eigentlich nicht in den Sporthallen trainieren können. Doch jetzt ist Licht am Ende des Tunnels: Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl will den Vereinen helfen.

Es war schon fast Verzweiflung, die bei den Handballern des TSV Landsberg und den Basketballern der DJK Landsberg herrschte: Nach der langen Corona-Pause konnte man endlich wieder in der Halle – mit Auflagen – trainieren, dann sollte die Ferienpause kommen. Nicht nur für die ersten Mannschaften, die in der Bayernliga (Basketball) beziehungsweise Bezirksoberliga (Handball) spielen, eine Katastrophe, sondern auch für die Jugendsportler. Jetzt hat sich aber Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl eingeschaltet, um eine Lösung zu finden.

So telefonierte sie noch am Montagabend mit dem DJK-Vorsitzenden Horst Geiger, wie dieser berichtet. „Das war ein sehr gutes Gespräch, in dem sie sagte, dass nach einer Lösung gesucht werde“, berichtet dieser dem LT. Geiger wäre es auch wichtig, dass nicht nur Trainingsstunden, sondern auch Jugend-Camps durchgeführt werden können.

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Das Problem mit der Reinigung, bot Geiger an, könne man auch von Vereinsseite her lösen. „Ich habe mich sehr gefreut, dass sich die Oberbürgermeisterin so viel Zeit genommen hat“, lautet das Fazit des Vorsitzenden, der nun zuversichtlicher auf die Ferienzeit blickt.

Auch Handball-Abteilungsleiter Roland Neumeyer war die Erleichterung anzumerken – bei ihm hatte sich Doris Baumgartl per Whatsapp gemeldet. „Sie hat mit mitgeteilt, dass sie die Anweisung gegeben hat, nach einer Lösung zu suchen. Das ist natürlich super“, so Roland Neumeyer. In dieser Woche können beide Vereine noch im Sportzentrum trainieren, ab nächster Woche sind dort allerdings Sanierungsarbeiten vorgesehen. Wie schnell nun das Hallenproblem gelöst werden kann, bleibt abzuwarten, aber Neumeyer und Geiger sind erst mal sehr froh, dass Bewegung in die Sache gekommen ist.

Wie Simone Sedlmair, Pressesprecherin der Stadt Landsberg, auf Anfrage des Landsberger Tagblatts mitteilt, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, wie schnell man das Hallenproblem lösen könne. Aktuell habe man sich mit den beiden Vereinen in Verbindung gesetzt, um den Bedarf an Hallenzeiten zu ermitteln. Das andere vorrangige Problem ist die Reinigung, auch hier müsse man noch eine Lösung finden.

Als Betreiber ist die Stadt Landsberg verantwortlich, dass die wegen der Corona-Krise stark verschärften Hygienevorschriften auch eingehalten werden. So muss in bestimmten Abständen nicht nur gelüftet werden, es müssen beispielsweise auch die Türklinken oder Toiletten regelmäßig geputzt werden. "Kommentar Seite 23

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