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Igling

28.01.2021

Igling: Die toten Katzen von der B17 werden ein Rätsel bleiben

Die toten Katzen von Igling werden wohl für immer ein Rätsel bleiben.
Foto: Christoph Lotter (Symbol)

Der Fall der toten Katzen von der B17 lassen Tierfreunde noch heute erschaudern. Jetzt ist die Todesursache bekannt. Warum die Polizei den Fall jetzt zu den Akten legt.

Dieser Fall hatte in ganz Süddeutschland Tierfreunde und Katzenliebhaber zutiefst erschüttert: die toten Katzen von der B17. In den Jahren 2019 und 2020 waren dort Kadaver von Unbekannten abgelegt worden (LT berichtete). Jetzt wird der Fall zu den Akten gelegt.

Der Fall der getöteten Stubentiger wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Im Februar 2020 wurde über den Fund mehrerer toter Katzen an der B17 Höhe Igling berichtet. Über den Verein „Katzentatzen“ wurden der Polizei Landsberg im Zeitraum von Juli 2019 bis Februar 2020 insgesamt elf tote Katzen an der B17 mitgeteilt.

Die Kadaver wurden mehrfach untersucht

Bei der ersten Mitteilung Mitte 2019 waren die Tiere bereits so stark verwest, dass keine Aussage mehr über eine Todesursache geführt werden konnte. Zudem konnten die Tiere auch keinem Besitzer mehr zugeordnet werden. Als die zweite Mitteilung im Februar 2020 bei der Polizei einging, wurden sieben tote Katzen aufgefunden. Ein Teil der Tiere wurde noch vor Ermittlungsaufnahme der Polizei im Auftrag des Vereins „Katzentatzen“ von einem Tierarzt untersucht. Dabei wurde als Todesursache festgestellt, dass die Tiere erschlagen worden waren.

In Igling reagierten viele Katzenbesitzer mit Angst und Schrecken

Im Zuge der Ermittlungen ordnete die Staatsanwaltschaft Augsburg ein Gutachten bei der LMU München an, um die genaue Todesursache festzustellen. Wie die Polizei mitteilt, wurde das erste tierärztliche Untersuchungsergebnis widerlegt. Demnach wurden die Katzen alle erschossen und Projektile gefunden. Im Anschluss an das Gutachten wurden Ermittlungen im Jagdrevier Unterigling durchgeführt. Laut Polizei wurden Zeugen befragt und vernommen. Jedoch konnte trotz umfangreicher Ermittlungsmaßnahmen, die über ein halbes Jahr in Anspruch nahmen, am Ende kein Täter ermittelt werden.

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28.01.2021

Immerhin hat sich dei Polizei wohl bemüht.
Wobei es schon verwundert, dass niemand ermittelt werden konnte. es muss sich ja vermutlich um jemand aus der Umgebung mit Waffenschein (evtl. ein Jäger?) handeln.

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