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Kaufering

23.06.2017

In der Kletterhalle fällt der Richtspruch weit oben

Hebauf an der „Kletterei“ in Kaufering (von links): Markus Wasserle und Zimmerer Oliver Ahl.
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Hebauf an der „Kletterei“ in Kaufering (von links): Markus Wasserle und Zimmerer Oliver Ahl.
Bild: Thorsten Jordan

Die Kletterhalle in Kaufering hat seit Freitag ein Dach. Das wurde gefeiert.

Hebauf in einer Kletterhalle. Klar, dass der Richtspruch in luftiger Höhe gesprochen wird. Und so wagte sich Markus Wasserle, der Bauherr des 3,5-Millionen-Euro-Projekts, mit Zimmerer Oliver Ahl auf das Gerüst, von dem aus wenige Minuten vorher noch das Dach der Kletterhalle verlegt wurde. Wieder eine Punktlandung auf einer Baustelle, auf der ein hohes Tempo vorgelegt wird. Denn am 1. September soll „Die Kletterei“ eröffnen.

In der Viktor-Frankl-Straße 5a im Süden von Kaufering entsteht derzeit nicht nur eine Kletter- und Boulderhalle (LT berichtete). Bianca und Markus Wasserle haben ein Gesamtpaket mit Kinderspielplätzen, Restaurant, Seminarräumen, Firmenräumen – für das Reinigungsunternehmen Wasserle – und ihrer Privatwohnung geschnürt. Vor gut einem Dreivierteljahr fiel der Startschuss, und heute war Zeit, Danke zu sagen.

Das tat Wasserle ausführlich. Die „Kletterei“ sei keine normale Baustelle. Es herrsche eine freundschaftliche Atmosphäre, die Firmen, alle aus der Region, seien flexibel und zuverlässig. Die Bauleitung war nicht allein Sache von Markus Wasserle. Seine Frau Bianca (Gestaltung), Jonas Pioch (Rechtsfragen) und Dr. Klaus Bühler (Technik) standen ihm zur Seite. Seinen Dank richtete er auch an Erwin Stolz, den langjährigen Vorsitzenden der Alpenvereinssektion Landsberg. Ohne ihn wäre das Projekt nicht möglich gewesen. Stolz hatte vor 28 Jahren beim Deutschen Alpenverein für eine Kletterhalle im Raum Landsberg geworben.

Den Richtspruch sprach Zimmerer Oliver Ahl von der Firma Riedle Bau. Traditionell leerte er drei Gläser Rebensaft und warf sie zu Boden. Die Scherben sollen Glück bringen, für alle die in der Kletterei ein und aus gehen.

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