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Kaufering
01.08.2019

Feste Büros sind bei Hilti in Kaufering Geschichte

Hilti hat das neue Verwaltungsgebäude in Kaufering in Betrieb genommen. Im Inneren geht das Unternehmen neue Wege. Viele Beschäftigte haben keinen festen Arbeitsplatz mehr. Im Untergeschoss gibt es zudem ein Fitnessstudio, das der Vorsitzende der Direktion Deutschland, Jochen Olbert (von links), Geschäftsführer Tobias Wille, Francesco Flögel und Rainer Simon (vorn) vorstellen.
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Hilti hat das neue Verwaltungsgebäude in Kaufering in Betrieb genommen. Im Inneren geht das Unternehmen neue Wege. Viele Beschäftigte haben keinen festen Arbeitsplatz mehr. Im Untergeschoss gibt es zudem ein Fitnessstudio, das der Vorsitzende der Direktion Deutschland, Jochen Olbert (von links), Geschäftsführer Tobias Wille, Francesco Flögel und Rainer Simon (vorn) vorstellen.
Foto: Julian Leitenstorfer

Plus Das Unternehmen setzt im neuen Bürogebäude auf neue Konzepte. Mit welchen Angeboten die Firma Mitarbeiter in Kaufering halten und weitere gewinnen will.

Die Firma Hilti wächst am Standort Kaufering. Allein in den vergangenen drei Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl um 150 auf 2000 erhöht. Das sorgte aber auch für Platzprobleme. Deswegen hat das Unternehmen 2017 damit begonnen, für eine niedrige zweistellige Millionen-Euro-Summe ein weiteres Verwaltungsgebäude zu errichten, das nun in Betrieb gegangen ist. Untergebracht sind in dem neuen Gebäude die Abteiteilungen Forschung/Entwicklung sowie Marketing/Vertrieb. Das LT hat sich dort umgeschaut.

Zum Telefonieren in die Box

Der Spezialist für Befestigungstechnik wie Bohrer oder Dübel, mit Hauptsitz in Schaan in Liechtenstein, geht dabei neue Wege. Weg von Büros, in denen jeder Mitarbeiter seinen eigenen Schreibtisch und Schrank hat. Stattdessen gibt es viele Arbeitsplätze, an denen nur noch ein Monitor steht und die Beschäftigten ihre Laptops anschließen können. Wer telefonieren will, kann sich in schalldichte Telefonboxen zurückziehen und es gibt auf jeder Ebene unterschiedlich große Besprechungsräume. Laut Jochen Olbert (Vorsitzender Direktion von Hilti Deutschland) wurden dabei die Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigt. „Es gibt die klassischen Strukturen auch noch. Es gibt aber beispielsweise im Marketing einen Bereich, in dem die Kollegen komplett auf feste Plätze verzichten.“

Auch vermischen sich Arbeit und Freizeit in dem neuen Gebäude. Es gibt ein sogenanntes Workcafé. Geschäftsführer Tobias Wille verweist darauf, dass sich die Mitarbeiter dort zum Plausch treffen, sich bei einem Kaffee kurz austauschen oder auch Arbeitstreffen in dem Café stattfinden können. An dessen Rand gibt es auch geschütztere Nischen für Arbeitsgespräche.

Reaktion auf die Wünsche junger Arbeitnehmer

Tatsächlich lassen sich bei der Vorstellung der neuen Räumlichkeiten alle angedachten Nutzungsmöglichkeiten auch beobachten. Das Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt 5380 Quadratmetern halt Hilti bewusst etwas großzügiger konzipiert. „Es ist der Versuch, etwas zu schaffen, was auch in zehn oder 15 Jahren noch zeitgemäß ist, unserem Wachstum Rechnung trägt und zudem attraktiv für neue Mitarbeiter ist“, fasst Jochen Olbert die Zielsetzung bei der Gestaltung zusammen. Tobias Wille ergänzt dazu, dass jungen Arbeitnehmern das Umfeld heute oft sehr wichtig sei. „Die bekommen wir nicht, weil wir vielleicht ein bisschen mehr Gehalt zahlen.“ Das Gesamtpaket müsse passen.

Dazu gehört im neuen Verwaltungsgebäude, das über einen Verbindungsgang auch mit dem angrenzenden Gebäude verbunden ist, ein Fitnessraum im Untergeschoss. Zwischen 6 und 22 Uhr können die Beschäftigten diesen nutzen. Bei der Ausstattung hat sich das Unternehmen von der Fitnesskette Hardy´s beraten lassen und zwischen 11 und 19 Uhr ist auch immer ein Trainer vor Ort. „Unsere Zielgruppe sind hier ganz klar Mitarbeiter, die sich einfach etwas fit halten wollen, nicht jene, die ohnehin schon viel Sport treiben“, sagt Rainer Simon, zuständig fürs Thema Gesundheitsmanagement bei Hilti in Kaufering. „Viele Kollegen sitzen bei der Arbeit sehr lange. Dadurch verkürzen sich Sehnen und Muskeln. Wir haben hier Geräte, mit denen man genau dem entgegenwirken kann.“

Ein kurzes Nickerchen im Ruheraum

Wer das Gerätetraining nicht mag, kann sich auch für Kurse wie Yoga, Zumba oder Rückenfit anmelden, die 30 Minuten dauern. Auch dafür gibt es einen eigenen Raum im Untergeschoss. Und wer es noch entspannter will, kann einen der beiden Ruheräume nutzen. Einer ist zum Meditieren und Beten gedacht, der andere, um sich mal für ein kurzes Schläfchen zurückzuziehen. Hergerichtet werden sollen auch noch die Grünanlagen auf dem Betriebsgelände. „Wir werden dort auch einen Internetzugang per WLAN ermöglichen. Dann können sich die Kollegen auch im Freien zu Meetings treffen“, so Wille.

Positiver Blick auf die Konjunktur

Mit dem neuen Gebäude sind die Bauaktivitäten bei Hilti aber noch lange nicht abgeschlossen. Mit den Arbeiten für ein zweites Parkhaus wurde bereits begonnen und bis zum Jahr 2023 soll ein neues Gebäude für die Entwicklungsabteilung entstehen, in der etwa ein Drittel der Mitarbeiter am Standort tätig sind, informiert Olbert. Hilti sei in den vergangenen zehn Jahren stetig gewachsen, sagt er. „Wir gehen davon aus, dass das mindestens die kommenden zwei bis drei Jahre so bleiben wird. Die Baukonjunktur boomt in ganz Europa und wir bieten den Firmen zusätzliche Services an, die gut angenommen werden.“ Wille verweist zudem darauf, dass die Baubranche einen Abschwung in der Regel später spüre als andere Konjunkturzweige.

Dass dem Unternehmen perspektivisch gesehen in Kaufering der Baugrund ausgehen könnte für eventuelle weitere Erweiterungen, glaubt Geschäftsführer Wille nicht. „Wir haben noch Gebäude, bei denen wir aufstocken könnten und so neue Kapazitäten in der Höhe schaffen würden.“

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