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P-Seminar

11.01.2021

Klimaforscher am IKG

Im Rahmen des P-Seminars Geografie haben die Schüler des Ignaz-Kögler-Gymnasiums in Landsberg eine eigene Wetterstation gebaut und aufgestellt. Die Daten sollen bald für alle Interessierten zugänglich sein.
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Im Rahmen des P-Seminars Geografie haben die Schüler des Ignaz-Kögler-Gymnasiums in Landsberg eine eigene Wetterstation gebaut und aufgestellt. Die Daten sollen bald für alle Interessierten zugänglich sein.

Schüler errichten ihre eigene Wetterstation

Die Teilnehmer des P-Seminars Geografie am Ignaz-Kögler-Gymnasium in Landsberg unter der Leitung des Geografielehrers Florian Montag planten die vergangenen eineinhalb Jahre die Installation einer technisch hochwertigen Wetterstation an der Schule. Inzwischen werden schon fleißig Daten gesammelt.

Der Standort ist mit seiner Lage in der Altstadt außergewöhnlich, da in näherer Umgebung keine anderen Messstationen vorhanden sind. Die Station ist in der Lage, alle üblichen meteorologischen Parameter zu messen und aufzuzeichnen. Mit diesem Projekt kann die Entwicklung des Klimawandels auf ortsbezogene Daten gestützt werden. Besonderheiten und Veränderungen des örtlichen Klimas werden gemessen und ausgewertet, wie etwa Extremwetterereignisse und Abweichungen von den üblichen Werten. Langfristig können so Klimadiagramme erstellt und analysiert werden – eine besondere Bereicherung für den Unterricht.

Die aktuellen Daten der Wetterstation können voraussichtlich ab Februar auch auf der Homepage des IKG abgerufen werden. Außerdem sind sie im Eingangsbereich der Schule in Echtzeit zu sehen.

Die Corona-Krise hat die Umsetzung des Projekts sehr erschwert und verzögert, denn zum einen war es dem Seminar von März bis September 2020 nicht möglich, sich zu treffen, zum anderen waren Sponsoren aufgrund der wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage, die Wetterstation zu unterstützen.

Dank der großzügigen Unterstützung der Frank-Hirschvogel-Stiftung (Schongau), der Wilhelm-Stemmer-Stiftung (München), von Baustoffhandel Rieth (Landsberg), Corpuls (Kaufering), des Rotary Clubs Landsberg und des Lions Clubs Landsberg war das rein durch Spenden finanzierte Projekt dennoch möglich. (lt)

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