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Klimawandel: Man kann auch im Landkreis was tun

Kommentar Von Gerald Modlinger
23.01.2019

LT-Redakteur Gerald Modlinger betrachtet Wetter und Klima im Landkreis Landsberg. Die Gedanken von Förster Ludwig Pertl findet er gut.

Die Wetterdaten aus dem vergangenen Jahr sind beeindruckend. Die Jahresmitteltemperatur im Landkreis nähert sich der Zehn-Grad-Marke, früher waren es nur 7,4 Grad. Für die Freizeitgesellschaft ist das bislang ein sehr angenehmes Phänomen. Allerdings ächzen manche auch schon unter allzu viel sommerlicher Wärme, und der Land- und Forstwirtschaft drohen ökonomische Schäden.

Ob wir den Klimawandel aufhalten, indem wir den Verbrauch von Heizöl, Benzin, Diesel und Erdgas drastisch reduzieren und weniger fahren und fliegen, wird sich erst in der Zukunft weisen. Genau das ist vielleicht auch ein Grund, warum bislang keine große Verhaltensänderung zu erkennen ist.

Der Bericht zum Thema: Im Landkreis Landsberg wird es immer heißer

Ein echter Teufelskreis

Umso mehr lohnt es sich, sich mit den Überlegungen des Försters Ludwig Pertl zu beschäftigen. Ein auch in Trocken- und Hitzezeiten vitaler Wald (mit besser geeigneten Baumarten) könnte für einen stabilen Wasserkreislauf sorgen, der Abkühlung bringen und so die regionale Klimaveränderung bremsen könnte. Für die Waldbesitzer rechnen sich solche Bemühungen jedoch bislang nicht. Für einen solchen Dienst fürs Klima bekommen sie kein Geld, nur für das Holz, das sie verkaufen. Und der regenerative Brennstoff Holz ist gegenüber Öl und Gas nicht konkurrenzfähig. Ein echter Klima-Teufelskreis.

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