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Impfgegner: Attacken und viel Polemik

Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
13.10.2019

Man kann einen Impfzwang bei Masern durchaus als kritisch ansehen. Deshalb demonstrierten viele am Samstag auf dem Hellmairplatz. Ob es der Sache allerdings dient, wenn man attackiert und wenig sachlich informiert? LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger zweifelt an der Art und Weise dieser Veranstaltungsführung.

Orangefarbene Luftballons, viele Kinder, doch auf dem Hellmairplatz ging es am Samstag keineswegs um ein Kinderfest. Es ging um die Masernimpfung. Impfen – das ist seit Samstag vielen Landsbergern klar – ist ein großes Reizthema. Ein Thema, bei dem man meist nicht im sachlichen Ton die Masernimpfung und die Gegenargumente vortragen konnte. Im Gegenteil.

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17.10.2019

Guten Tag Frau Lutzenberger,
ich kann allen anderen, die hier ihren Kommentar gesendet haben zu 100 % zustimmen!!!
Wohingegen ich ihren Eindruck zur Kundgebung in Landsberg überhaupt nicht teilen kann!! Im Gegenteil, ich bin nahezu empört über ihr sehr subjektiv wirkendes Gesamturteil!
Ich war die vollen vier Stunden mit Mann, Kind und Hund anwesend und habe hochkonzentriert den Rednern ZUGEHÖRT- sie auch??
Nun ja, es stellt sich hier für mich die Frage, mit welchem Ohr man hinhört?!
Es scheint mir, als würden sie ihren Kommentar lediglich dafür nutzen, um sich selbst Luft zu machen im Bezug auf die so oft generell kritisierte Presse heutzutage.
Schade, Chance verpasst! Bitte denken sie doch daran, dass wir Leser/Mitbürger eigenständig denkende Menschen sind, die sich durchaus eine eigene Meinung bilden können.
Da fand ich den Bericht ihres Kollegen Dieter Schöndorfer vom Landsberger Tagblatt deutlich erfreulicher. Ihm ist es nämlich gelungen, mich nochmals an all die bewegenden, höchst informativen, anregenden und stärkenden Momente der Kundgebung für eine freie Impfentscheidung erinnern zu lassen!
Ulrike Schneider

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14.10.2019

Hallo zusammen,
nachdem ich den Bericht über die Kundgebung in Landsberg gelesen habe,
habe ich auch das Bedürfnis hier einen Kommentar zu hinterlassen.
Fr. Lutzenberger, ich habe das Gefühl, wir waren auf komplett verschiedenen Veranstaltungen.
Es war sehr informativ, aber auf keinen Fall aggressiv. Ich fand die Stimmung bei der Kundgebung war toll und es gab sehr viel Informationsmaterial für Menschen, die sich rund um das Thema Masern und die geplante Impfpflicht informieren wollten.
Also wie schon erwähnt, die Landsberger Kundgebung konnte ich in ihrer Beschreibung irgendwie nicht wiederfinden.

Grüße von einer Mama, die gerne selbst entscheiden möchte, wann und gegen was sie sich und ihre Kinder impfen lassen will.

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14.10.2019

Sehr geehrte Frau Lutzenberger

Ich bin überrascht über Ihre Meinung zur Kundgebung.
Keineswegs empfand ich die Stimmung und Redner als aggressiv oder sogar polemisch. Dafür aber Ihren Kommentar.
Ich erinnere mich, dass ich Sie vor einiger Zeit angesprochen hatte ( als das Thema des Maserntodesfalls in Berlin aktuell war) ob Sie denn auch Interesse daran hätten die kritischen Fakten zu beleuchten. Ihre Reaktion war damals sehr verhalten. Umso aktiver sind Sie nun wenn es um ein negatives Kommentar zu impfkritischen Äußerungen gibt. Sehr schade. Ich würde mir mehr Neutralität wünschen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefanie R.

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14.10.2019

Liebe Frau Lutzenberger,

was auch immer Sie persönlich von der Veranstaltung in Landsberg halten, eines ist klar: das geplante Masernschutzgesetz der Bundesregierung ist verfassungswidrig. Es wurde hierzu vom Verein "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V." ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das am 12. Oktober 2019 veröffentlicht wurde. Sie können das Gutachten einsehen unter https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/verfassungsgutachten-ver%C3%B6ffentlicht-das-masernschutzgesetz-w%C3%A4re-verfassungswidrig.html. Es gibt noch Mediendemokratie? Dann beweisen Sie es uns doch bitte und erstatten Bericht darüber. Vielen Dank!

Schöne Grüße, Stefan Fritz

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13.10.2019

Guten Tag Frau Lutzenberger,
Ich empfand die Stimmung als sehr harmonisch, passend und auch bewegend.
Ich kann ihre Eindrücke der Kundgebung so nicht teilen. Ich konnte sehr spannenden Rednern lauschen. Bei keinem konnte ich ansatzweise etwas Aggressives feststellen, das ist ihre ganz persönliche Meinung.
Viele Informationen zum Thema Impfpflicht wurden vermittelt, vielen Menschen ist ja gar nicht bewusst, was diese Pflicht bedeutet. Dass hierbei auch ab und an die Hintergründe zum Thema “Impfen im Allgemeinen“ beleuchtet werden, darf sein, das Thema Impfen und die drohende Pflicht ist ja auch äußerst komplex.
Emotionen, die dann vielleicht auch aufkommen sind legitim, vor allem wenn Impfgeschädigte oder deren Angehörige allen Mut zusammen nehmen, dort vor zu sprechen. Da musste ich sogar die ein oder andere Träne runter schlucken.
Herr Kron hat die Medien anfangs kritisiert, ich hoffe, dass dies nicht mit der Grund für ihre nicht neutrale Berichterstattung war. Leider haben Sie die angesprochene Kritik für mich mit Ihrem Bericht nämlich bestätigt, es wird ja eindeutig die Pro-Impfseite für besser geheißen. Es wäre doch schön, offen mit den Menschen in die Diskussion zu gehen, beide Seiten gleichberechtigt an zu hören, pro UND contra, daraufhin könnten Sie wundervoll informative Berichte verfassen, die die Menschen so dringend brauchen.
Liebe Grüße Nicole (aus beruflicher Sicht wäre ich von der Impfpflicht betroffen und Mama eines 2,5 jährigen Sohnes, ungeimpft und sehr gesund)

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13.10.2019

Liebe Frau Lutzenberger, als Teilnehmerin dieser Kundgebung bin ich erstaunt über diese Interpretation der Veranstaltung. Das Thema war freie Impfentscheidung! Es wurden viele interessante Redner hier in Landsberg begrüßt und auch die Themen waren hierbei in jeglicher Richtung offen. Ebenso waren sehr viele Passanten und nicht Kundgebungsbesucher an unseren Informationen interessiert die jegliche Entscheidung offen lässt ob impfen oder nicht. Für mich müssten da mal die Fakten richtig geprüft werden und auch gesehen werden das hier mit einer Impfpflicht das Grundgesetz im Bereich körperliche Unversertheit verletzt wird. In der Schule würde es heißen der Beitrag hat das Thema zu 100% verfehlt. Ich hätte mir von einem Blatt wie Ihrem mehr Loyalität für alle Gruppierungen gewünscht. Ein Nachtrag ihrerseits der das Thema neutral betrachtet wäre für mich ein Muss!

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13.10.2019

Guten Tag Frau Lutzenberger! Ich war selbst bei der Kundgebung mit meiner Familie dabei und wir waren alle sehr erfreut über die tolle, harmonische Stimmung. Wir hatten wunderbare Redner, die sachlich erklärt, aufgeklärt und ihre Erfahrungen berichtet haben. Auch die Passanten waren durchweg interessiert an dem Thema und haben sich reichlich an unserem Infomaterial bedient. Alles in allem war es eine sehr schöne und gelungene Kundgebung! Da knapp 100 Kinder anwesend waren, die bestimmt nicht alleine zur Kundgebung gekommen sind, waren es aller Wahrscheinlichkeit nach auch etwas mehr als 200 Teilnehmer/innen.
Meiner Meinung nach haben Sie, Frau Lutzenberger Ihre Chance vertan, einen guten Job als Journalistin zu machen und neutral über die Kundgebung zu berichten.

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13.10.2019

Sehr geehrte Frau Lutzenburger, ich weiß nicht, ob wir auf der gleichen Kundgebung waren. Erstens waren wir mehr als 200 Personen, noch ging es wie immer wieder von allen Rednern betont, um schwarz oder weiß, also Impfen pro oder contra. Es ging rein um unsere freie Impfentscheidung.
Nahezu alle Anwesenden haben anfangs geimpft und durch die bei ihnen aufgetretenen Nebenwirkung sich gegen das (weiter)Impfen entschieden. Diese Menschen wollen sich nicht zwingen lassen, ihre Kinder erneut den Impfungen aussetzen zu müssen. Alle Redner sprachen sich gegen eine Impfpflicht aus. Und damit sind wir nicht allein, denn gegen die Impfpflicht stellen sich selbst der Bundesrat, der Ethikrat und viele viel Ärzte und Professoren.
Mit Ihrem Aufsatz beschreiben und schüren Sie eigentlich genau das Schwarz oder weiß, das gute Impfbefürworter, schlechte Impfgegner-Dilemma. Ein "mehr auf das eigentliche Thema eingehen" und ein wertfreies Berichten wäre notwendig. Die Menschen mit Fakten und der Realität versorgen, das erhoffen sich die Leser ihrer Zeitschrift unter guten Journalismus.
Mit freundlichen Grüßen Rolf Kron (praktischer Arzt aus Kaufering)

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