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Mehr Sicherheit oder mehr Freiheit im Fasching?

Kommentar Von Stephanie Millonig
08.01.2020

Wie viel Sicherheit beim Feiern sein muss, und wie viel Freiheit gelassen werden sollte, muss immer wieder neu diskutiert werden. Dieser Meinung ist LT-Redakteurin Stephanie Millonig.

Der Lumpige Donnerstag fällt heuer auf eine Schnapszahl: 20.02.2020. Schnaps gibt’s für die auf einem Festwagen Mitfahrenden und die Ordner aber keinen, das Alkoholverbot der Stadt besteht weiter. Damit wird zwar verhindert, dass ein Betrunkener womöglich vom Wagen fällt, es bedeutet aber eine Einschränkung. Zum Feiern gehören in unserem Kulturkreis Bier, Sekt und andere alkoholische Getränke. Solange sich der Alkoholisierungsgrad in Grenzen hält, ist das in Ordnung.

Es geht auch um die Freiheit anderer

Aber kann die Stadt darauf bauen, dass die Teilnehmer sich ohne Auflage soweit im Griff haben, dass nichts passiert? Oder dass sie vernünftig genug sind, die Musik nicht so weit aufzudrehen, dass jedem Zuschauer die Ohren sausen? Schwer zu beantworten. Letztendlich geht es um den Konflikt zwischen mehr Sicherheit oder mehr Freiheit. Aber auch die Freiheit der anderen, wenn die Bässe zu sehr wummern. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf Sicherheit. Was der richtige Weg ist, muss in einer gesellschaftlichen Diskussion immer wieder neu bestimmt werden.

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