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19.01.2011

Konzepte helfen Energie und Geld sparen

Konzepte helfen Energie und Geld sparen
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Das Klinikum ist einer der großen Energieverbraucher unter den landkreiseigenen Gebäuden. Archiv-Foto: Thorsten Jordan
Bild: Thorsten Jordan

Landsberg Die energetischen Maßnahmen, die der Landkreis Landsberg in den zurückliegenden fast zwanzig Jahren in seinen Liegenschaften unternommen hat, lassen sich inzwischen als durchaus erfolgreich bezeichnen. So legten Landrat Walter Eichner und Kreisbaumeister Andreas Magotsch jetzt dem Kreisausschuss eine Bilanz des Energiemanagements vor, die teilweise einen Rückgang von Kohlendioxidausstoß von immerhin 54 Prozent zwischen den Jahren 1990 und 2009 ausweist.

Walter Eichner hatte einen Energiebericht aus dem Jahr 1991 mit in die Sitzung gebracht. Damals, so berichtet der Landrat, habe man als Ziel ausgegeben, bis 2005 die Energiekosten um 25 Prozent zu senken. Für Eichner war dies Anlass, Andreas Magotsch mit einer neuen Bilanz zu beauftragen, um das Erreichen des Ziels auch statistisch zu unterlegen. Deutlich bemerkbar habe sich dabei ein im Jahr 2002 für das Verwaltungshauptgebäude in der Von-Kühlmannstraße aufgestellte Energiekonzept gemacht. Lag der Energieverbrauch damals noch bei 634 758 Kilowattstunden (kWh), so stellt sich dieser im Berechnungsjahr 2008 mit 513 082 weitaus günstiger dar. Insgesamt senkte sich der Verbrauch in den kreiseigenen Verwaltungsgebäuden von 7 33 831 kWh auf 687 341 kWh.

Wie sinnvoll sich ein Energiekonzept auswirken könne, beweise der Rückgang des Energieverbrauchs in der Berufsschule (Gebäude und Schulverwaltung) um mehr als 1,08 Millionen Kilowattstunden. Aus zwei mach eins hieß es auch im Berechnungszeitraum für das Sonderpädagogische Förderzentrum. Dort wurde aus zwei großen Heizzentralen eine gemacht, und schon sank der Energieverbrauch (immer nur Heizwärme) von über 1,2 Millionen kWh auf 878 075 kWh, obwohl bis heute im kreiseigenen Schulbereich 20 000 Quadratmeter zusätzlich entstanden seien. "Allerdings wurde damals noch mit Strom geheizt", relativiert Andreas Magotsch den Vergleich.

Klinikum war 1990 noch nicht in der Trägerschaft des Landkreises

Die Tendenz zum Rückgang beim Energieverbrauch zieht sich durch beinahe alle Liegenschaften des Landkreises wie zum Beispiel Freizeit- und Erholungseinrichtungen, Bäder oder Wohngebäude. Für Letztere sei der Energieverbrauch durch Heizwärme gesunken, obwohl sich die Anzahl der Wohnungen erhöht habe. Größter Verbraucher mit 6,7 Millionen kWh/a sei das Klinikum Landsberg, das sich 1990 noch nicht im Besitz des Landkreises befand. Daher müsse dieser Wert von der Gesamtverbrauchssumme von 23,64 Gigawattstunden abgezogen werden, und daher sei das Ziel der 25-prozentigen Energieeinsparung erreicht. (hön)

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