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Kreis Landsberg
22.06.2019

Wie sich die Menschen am Ammersee gegen die Mückenplage schützen

Was hilft nach dem Biss? Maßnahmen für die Behandlung von Mückenstichen mit dem Bite Away. Im Bild Celina Bremel und Alexander Schuster von der Marienapotheke.
Foto: Julian Leitenstorfer Photographie

Dießen am Ammersee ist die Hochburg der Mückenplage. Wie schützt man sich am besten gegen Stiche - und was hilft, wenn man erwischt wurde?

Es sind die Nachmittags- und Abendstunden, in denen die Luft stillsteht in den Gärten, das ist die Stunde der Stechmücken. Mitte Mai hat das Hochwasser in der Ammerseeregion wie berichtet für ideale Bedingungen in den sogenannten Überschwemmungsmücken gesorgt. Das feuchtwarme Wetter der vergangenen Tage sorgt aber auch an vielen anderen Orten für ideale Lebensbedingungen für Stechmücken. Das Landsberger Tagblatt hat sich umgehört, wie sich die Menschen gegen die Blutsauger wappnen.

Dießen am Ammersee ist die Hochburg der Mückenplage

Dießen ist eine Hochburg der Mückenplage. Dass ein Fußballer am Pfingstwochenende an die 500 Stiche bekam und ins Krankenhaus gebracht werden musste, ging durch die Medien. Beim Haushalts- und Eisenwarengeschäft Jäger sind Mittel zur Mückenabwehr derzeit die „meist verkauften Artikel“, wie Rosemarie Jäger sagt. Da gibt es die mechanische Methode, Mücken nicht in den Raum zu lassen: „Wir haben Insektengitter in allen Größen“, erzählt sie. Diese Gitter würden jetzt besonders stark nachgefragt, da der Hagel an Pfingsten beispielsweise in Riederau viele Fliegengitter beschädigt habe. Im Angebot des Geschäfts ist auch das klassische Moskitonetz für übers Bett.

Im Gartenbereich sind es Mittel, die in die Regentonne oder Teiche gegeben werden können oder auch ins Gebüsch, um den Plagegeistern Herr zu werden. Eine Mückenfalle, die die Tiere mit UV-Licht anlockt, ist wieder eine andere Möglichkeit oder eine Citronella-Kerze. Und es gibt auch Mückenabwehrmittel zu kaufen. Diese Marke Beko werde gerne von Handwerkern nachgefragt, wie Rosemarie Jäger erzählt, da es keinen Eigengeruch habe. Wie die beste Mückenabwehr funktioniert, da gebe es auch immer wieder heiße Diskussionen unter den Kunden, sagt Rosemarie Jäger.

Kerze, Gitter, moderne Technik - was hilft gegen Mücken?

Nicht nur am Ammersee, auch in Landsberg ist Mückenabwehr ein „Riesenthema“, wie Fachbereichsleiter Julian Taschler vom Bau- und Gartencenter do-it unserer Redaktion sagt. Wo ein Gebüsch sei, da gebe es bei dieser Witterung auch Mücken. Mückenspiralen, Citronella-Kerzen, Insektengitter – die Klassiker werden auch hier nachgefragt. „Am Dienstag haben wir ein neues Produkt bekommen“, erzählt Taschler: Einen „Aroma-Diffuser“, namens Therma-Cell. Das Gerät arbeitet laut Taschler mit einer Gaskartusche und erzeugt Hitze, die dann Abwehrmittel d-Allethrin aus einem Wirkstoffplättchen frei setzt, ein synthetisches Pyrethroid, das eine ähnliche Struktur aufweist, wie in er Natur vorkommende Pflanzeninhaltsstoffe der Chrisanthemen.

Martin Rieb vom Restaurant Fischer in Stegen hat sich für sein Lokal 17 Mückenfallen angeschafft, die von Wissenschaftlern der Universität Regensburg entwickelt sind. Sie locken die Mücken mit dem, was sie an ihren Opfern lieben: CO2-Ausdünstungen. Nähert sich die Mücke wird sie eingesaugt, landet in einem Netz und stirbt dort, wie Rieb erzählt. „Ich bin am Montag selbst von etwa 17.30 bis 21 Uhr auf der Terrasse gesessen und hatte keinen einzigen Mückenstich.“ Außerdem gebe es noch Mückenspiralen und den Gästen werde Autan zur Verfügung gestellt.

Mückenabwehrmittel, die werden in den Apotheken verstärkt nachgefragt, sind aber dort und auch in Drogeriemärkten noch auf Lager, wie die Recherche ergibt. Alexander Schuster und Celina Bermel arbeiten in der Marienapotheke in Landsberg und haben Anti-Brumm, das unter anderem auf der Wirkstoffbasis DEET-Basis (Diethyltoluamid), der gängigsten Verbindung gegen Mücken, die in vielen Produkten zu finden ist. Der Geruch wirkt abschreckend auf Mücken. Icaridin ist der zweite Wirkstoff, der in diesen so genannten Insekten-Repellents zu finden ist. Wem dies zu viel Chemie ist, der kann sich mit Mittel auf Basis von ätherischen Ölen, die dafür sorgen, dass Mücken den Geruch des Menschen nicht wahrnehmen, einschmieren.

Was macht das Gerät „Bite away“?

Was tun, wenn man gestochen wurde? Dafür haben Alexander Schuster und Celina Bermel nicht nur beispielsweise Fenistil als Salbe und Stift im Angebot, der gegen den Juckreiz. Es gibt auch ein Gerät namens „Bite away“: Auf die Einstichstelle werden kontrollierte Wärmestöße gegeben. Durch die Wärme wird die Eiweißstruktur des Insektenspeichels verändert. Denn das was uns die Mücke injiziert, um länger Blut aufnehmen zu können, ist das war juckt.

Viel Gebüsch und Unterholz bedeutet auch viele Mücken. Der Schacky-Park-Förderverein hat im Zusammenhang mit seinen Führungen in dem Landschaftspark in Dießen die Teilnehmer darauf hingewiesen, dass sie sich mit Mückenabwehrmitteln ausstatten sollen. Wenn die Vereinsmitglieder selbst in dem Landschaftspark in Dießen arbeiten, dann „vormittags bis vielleicht 14 oder 15 Uhr“, wie die Vorsitzende Christine Reichert erzählt. Wenn es windig sei, gehe es auch länger.

Das Ehepaar Reichert lebt in der Fischerei, einem der am stärksten von Mücken heimgesuchten Bereiche am Ammersee. Das Haus ist mit Insektengittern geschützt. „Der Sommerabend findet im Wohnzimmer statt.“

Mehr zum Thema finden Sie hier: 500 Stiche: Mücken fallen am Ammersee über Fußballer her

Wie die Mückenplage den Menschen am Ammersee zusetzt

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