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14.07.2020

Kulturbau in Landsberg: Was will der Stadtrat?

Die Außenansicht des geplanten Kulturbaus.
Bild: ehret+klein

Der Landsberger Stadtrat muss entscheiden, wie hoch der Saal im neuen Kulturbau werden soll. Das findet LT-Redakteur Thomas Wunder.

Der Landsberger Stadtrat wird eine Sondersitzung zum Kulturbau im neuen Stadtviertel „Urbanes Leben am Papierbach“ abhalten. Die Frage ist nur noch, wann. Wichtig wird bis dahin sein, alle auf den gleichen Sachstand zu bringen und auch das Gespräch mit dem Investor zu suchen.

Denn es gibt einige Baustellen im Verhältnis zwischen ehret+klein und der Stadt und ihren Stadträten. Da ist die Entscheidung des Investors im Kulturbau ein Hotel anstatt eines Boardinghauses unterzubringen, die er offenbar ohne Absprache getroffen hat. In diesem Zusammenhang muss die Frage gestellt werden, ob der Kulturbau mit Boardinghaus und Saal (8,50 Meter hoch) auch 21 Meter hoch geplant werden müsste.

Eine einzigartige Nutzung

Es muss aber auch geklärt werden, was der Stadtrat will. Will er einen 8,50 Meter hohen Kultursaal? Und wie weit ist er dabei bereit, zu gehen? Ist er bereit, an dieser Stelle ein deutlich höheres Gebäude zuzulassen als auf dem restlichen Gelände? Der Kulturbau soll schließlich nicht nur baulich hervorstechen. Auch seine Nutzung ist einzigartig, sollen dort doch alle Landsberger künftig Zugang zu Kultur und Kulturschaffenden haben.

Mehr zum Thema: Im Landsberger Stadtrat geht es um die Zukunft des Kulturbaus

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