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Laienspiel
23.04.2013

Krimi mit Knalleffekt

Agatha Christies Krimi „Und dann gabs keines mehr“ unter der Regie von Alex Dorow mit (von links) Vera Claythorne (Alexa Dorow), Butler Thomas Rogers (Michael Schulz), Hausmädchen Stella Rogers (Birgitta Wolfrum), Dr. Armstrong (Joseph Anzenberger), Marston (Reinhard Wild) und Emily Brent (Simone Elsässer).
Foto: Thorsten Jordan

Schondorfer Jakobsbühne pflegt die englische Art mit Agatha Christies Mordserie in „Und dann gabs keines mehr“

Kräftiger Applaus und Blumen für Regisseur Alex Dorow und alle Damen des Ensembles sorgten am Samstagabend auf der Bühne des Schondorfer Landheims doch noch für ein Happy End. Zuvor war hier rund zwei Stunden lang gemordet worden, was das Zeug hält – außerdem sorgten zwei lautstarke Knalleffekte sogar für Schreie im Publikum!

Krimigerecht kommen „Schnüffler“ bereits vor Beginn desTheaterabends voll auf ihre Kosten: Sie riechen sofort, dass es sich um ein englisches Stück handeln muss, denn der Duft von „Kolonialer Hühnersuppe“ und Shortbread liegt in der Luft. Zudem werden an der Theke Getränke wie „Dr. Armstrongs ‚nüchterne’ Empfehlung“ (stilles Mineralwasser) oder Lady Emilys „Black Soul“ (schwarzer Kaffee) ausgeschenkt – was „Mr. Marstons Lieblingswein“ ist, wird hier nicht verraten.

Auf Krimis und Kriminalkomödien hat sich die Jakobsbühne spezialisiert. Alle zwei Jahre wird ein neues Stück aufgeführt. Diesmal zeigt die Gruppe das Kriminalstück „Und dann gabs keines mehr“ von Agatha Christie in einer Bearbeitung von Alex Dorow. Anhand des bekannten Kinderlieds „Zehn kleine Negerlein“ konstruierte Agatha Christie, die „Queen of Crime“, ein meisterliches Mordrätsel.

Dass die Umsetzung der Schondorfer Theatergruppe sehr gut gelungen ist, zeigte sich sogar in der Pause: Rundum wurde die Mörderfrage diskutiert – und dabei waren alle Rollennamen der noch verbliebenen Schauspieler zu hören. Ja, manche Zuschauer gaben sogar zu, dass sie einen der bereits Verstorbenen als Mörder verdächtigt hatten.

Die stilvolle Kulisse, echte Kostüme aus den Fünfzigerjahren und Originalmöbel aus England, sorgten für einen schönen Rahmen. Mit Leben erfüllten das Stück Laienschauspieler wie Michael Schulz als sehr britischer Butler Rogers, der sich ab und an ein Schlückchen aus der Bar seines Arbeitgebers gönnt; oder Thomas Eichinger als lässiger Captain Lombard, ein aalglatter ehemaliger Offizier mit einem Hang zum weiblichen Geschlecht.

Viel Gelächter und Beifall gab für Anthony Marston (Reinhard Wild), als er eine beschwipste Variante von „Zehn kleine Negerlein“ vorsang, für einen gekonnt schrillen Schrei der Sekretärin Claythorne (Alexa Dorow), für Köchin Stella Rogers’ (Brigitta Wolfrum) missvergnügte Andeutungen, für die Vergesslichkeit von General Mackenzie (Joseph Linden) und für Dr. Armstrong (Joseph Anzenberger) als „Nervenarzt ohne Nerven“.

Gewitzt und überzeugend vor allem Martin Rempfer und Holger Schmidt-Lutz: Rempfer als undurchsichtiger Kriminalinspektor Blore, der beim ersten Blick auf einen Brief gleich den Schreibmaschinentyp erkennt; Schmidt-Lutz als pedantischer und sehr wandlungsfähiger ehemaliger Staatsanwalt Wargrave – herausragend Simone Elsässer als herrlich bigotte, ältliche Lady Emily, über die im Stück das Urteil, „religiöser Wahnsinn, wie er im Gebetsbuch steht“, fällt.

Weitere Aufführungstermine in Schondorf am 26., 27. und 28. April in der Aula des Landheims; in Dießen am 4. und 5. Mai im Theatersaal des Augustinums (freitags und samstags jeweils um 19.30 Uhr, sonntags um 17 Uhr); in Landsberg im Stadttheater am 11. Mai, um 20 Uhr. Kartenvorverkauf bei der Sparkasse, der Lotto-Annahmestelle und der Metzgerei Gall in Schondorf, bei der St.-Hubertus-Apotheke und der Buchhandlung Oswald in Dießen und im Stadttheater und Reisebüro Vivell in Landsberg, Kartenreservierung auf www.theater-schondorf.de.

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