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Landkreis Landsberg: Einsatzkräfte finden Toten im ausgebrannten Stadel in Egling

Landkreis Landsberg

Einsatzkräfte finden Toten im ausgebrannten Stadel in Egling

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    Trotz massiven Einsatzes zahlreicher Rettungskräfte gelang es zunächst nicht, in das Innere des Eglinger Stadels vorzudringen. Später wurde dort eine verkohlte Leiche gefunden.
    Trotz massiven Einsatzes zahlreicher Rettungskräfte gelang es zunächst nicht, in das Innere des Eglinger Stadels vorzudringen. Später wurde dort eine verkohlte Leiche gefunden. Foto: Thorsten Jordan

    Als die Rettungskräfte am Mittwoch um 11.13 Uhr alarmiert wurden, stand ein Stadel in der Hauptstraße in Egling bereits lichterloh in Flammen. Rund fünfeinhalb Stunden später dann die traurige Gewissheit: Bei dem Brand ist ein Mensch ums Leben gekommen. Bei dem Toten handelt es sich vermutlich um den 83-jährigen Bewohner des Anwesens.

    Gebäude wegen Einsturzgefahr zunächst nicht betretbar

    Den gesamten Tag über war es lediglich eine Vermutung. Könnte es sein, dass sich in dem lichterloh brennenden Stadelgebäude, in dem unter anderem auch noch ein Bus untergestellt war, noch ein Mensch befindet? Zumindest nährte sich von Stunde zu Stunde die Befürchtung, dass sich der einzige Bewohner des Anwesens, ein 83-jähriger Mann, noch in dem Gebäude befinden könnte und damit wohl ums Leben gekommen war.

    Ein Großangebot an Rettungs- und Feuerlöschkräften, darunter die Wehren aus Landsberg, Egling, Heinrichshofen, Prittriching, Mering und Merching, waren an den Unglücksort gerufen worden und bemühten sich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Das gelang relativ rasch, obwohl das aus Garagen und Wohnräumen im Obergeschoß bestehende Gebäude bereits lichterloh in Flammen stand. Trotz der sofort eingeleiteten Maßnahmen der Feuerwehren war das Gebäude wegen akuter Einsturzgefahr nicht betretbar.

    Nachdem das Risiko, in das abgebrannte Gebäude vordringen zu können, kalkulierbar geworden war, drangen Rettungskräfte in das Innere des Stadels vor und suchten nach eventuell noch im Gebäude befindlichen Menschen. Dabei konnte laut Mitteilung der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ein stark verkohlter Leichnam geborgen werden. Vorbehaltlich einer behördlichen Identifizierung, so Pressesprecher Jürgen Weigert weiter, dürfte es sich bei dem Toten mit hoher Wahrscheinlichkeit um den allein im Gebäude gemeldeten 83-jährigen Bewohner handeln.

    Inzwischen hat die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck die Ermittlungen zu Brand- und Todesursache aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 250.000 Euro.

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