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Landratsamt: Das Penzinger Feld bleibt erste Wahl

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Kommentar Von Gerald Modlinger
09.10.2019

LT-Redakteur Gerald Modlinger geht davon aus, dass es bei einem Neubau für das Landratsamt auch weiterhin auf das Penzinger Feld hinauslaufen wird.

Landrat Thomas Eichinger (CSU) macht erkennbar Druck gegenüber der Stadt Landsberg und Oberbürgermeister Mathias Neuner (CSU): Wenn die Stadt in Sachen Penzinger Feld nicht bald liefert, dann könne man sich auch woanders umschauen, um die Kreisverwaltung an einem zweiten Standort zu erweitern - auch außerhalb der Stadt.

Ob dieser Signal-Beschluss aus dem Kreisausschuss zur erhofften Beschleunigung führt, hängt von den möglichen Alternativen ab. Solche, das zeigte die Standortdebatte vor zwei Jahren, gäbe es zwar in der Stadt (diese fanden aber im Kreistag keinen Gefallen). Blickt man über die Stadtgrenzen hinaus, wird öffentlich bislang nur die Konversionsfläche am bisherigen Flugplatz in Penzing genannt.

Warten, bis die Grundstücke gekauft sind

Diese dürfte jedoch eine eher unwahrscheinliche Alternative sein. Schneller zu verwirklichen als ein Neubau auf dem Penzinger Feld ist sie wohl nicht. Und wie es aussieht, will es die Mehrheit der Landsberger Stadtpolitiker auch nicht darauf ankommen lassen, dass das Landratsamt die Stadt verlässt, um sich in Penzing oder sonst wo im Landkreis anzusiedeln.

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Es wird also darauf hinauslaufen, dass sich die Mitarbeiter des Landratsamts noch etwas gedulden müssen, bis die Stadt Landsberg ihr großes Grundstücksgeschäft in trockenen Tüchern hat.

Lesen Sie auch dazu: OB Neuner: Das Landratsamt gehört nach Landsberg

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