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Landsberg
26.08.2019

Landsberg: Was ist mit der seit Langem geplanten Inselbad-Sanierung?

Die Saison im Landsberger Inselbad neigt sich dem Ende entgegen. Wann das Freibad saniert wird, ist noch völlig offen.
Foto: Thorsten Jordan (Archiv)

Schon 2018 hätten die Sanierungsarbeiten im Landsberger Inselbad beginnen sollen. Wieder geht eine Saison zu Ende, in der nichts passiert ist. Der Stadtrat wird ungeduldig.

Endspurt in den Sommerferien – und auch im Landsberger Inselbad. Traditionell schließt das Freibad am letzten Sommerferientag (diesmal 9. September). Nicht nur Besucher, sondern auch Politiker fragen sich: Wann wird das in die Jahre gekommene Bad saniert? Eigentlich sollten die Arbeiten im Herbst 2018 beginnen. Doch bislang ist nichts geschehen. Jetzt hat die Stadtratsfraktion der Landsberger Mitte eine Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt. Sie will wissen, wie der Sachstand ist und hat einen dicken Fragenkatalog vorgelegt.

Ein ellenlanger Fragenkatalog zur geplanten Sanierung

Im Sommer 2017 gab es eine große Umfrage unter den Besuchern. Sie wurden gefragt, wie das Inselbad nach einer nötigen Sanierung aussehen soll: wie ein Spaßbad, wie ein Wellness-Bad, wie ein Schwimmbad mit Sauna oder wie das bisherige Familien- und Sportbad. Fast 4000 Personen nahmen an der Umfrage teil und gaben an, dass sie weiterhin ein Bad für Familien und Sportler wollen.

Wie es damals hieß, werde 2018 die „Planungssaison“ sein, die technische Ertüchtigung könnte im Winterhalbjahr 2018/19 erfolgen und die bauliche Sanierung oder Erneuerung im Winterhalbjahr 2019/20. Im Sommer 2020 könnte alles fertig sein, erläuterten die Stadtwerke im September vor zwei Jahren. Jetzt schreibt die Landsberger Mitte: „Seither scheint es aber, dass das Inselbad vom politischen Radar gänzlich verschwunden ist.“ Sie bringt in ihrer Anfrage auch die „katastrophalen“ Zustände der Technik aufs Tapet.

Auch andere Parteien haken wegen des Inselbads nach

In ihrer Anfrage wirft die vierköpfige Fraktion etliche Fragen auf, unter anderem: Wie konkret sind die Planungen gediehen? Wurde die favorisierte Planung weiter verfolgt? Gibt es eine Ausschreibung, aus der Zeit- und Kostenrahmen ersichtlich werden? Kann die Stadt oder das Kommunalunternhmen Stadtwerke Landsberg mit Zuschüssen rechnen? Wie stellt sich das Bad in Bezug auf Ressourcenverbrauch – Trinkwasser, fossiler Energieeinsatz, Strom dar? Sind in den Umbau technische Verbesserungen eingeplant, um erneuerbare Energien mit zu nutzen? Kann es passieren, dass während der Umbauphase das Inselbad geschlossen bleibt? Außerdem wird hinterfragt, wie das Bad im Zuge des anstehenden Lechstegbaus in das zukünftige Ensemble eingefügt werden kann.

Herrscht nach dem 24. September Klarheit?

Die Landsberger Mitte ist nicht die einzige Partei, die das Thema auf der Agenda hat. Im Mai wollte die UBV von den Stadtwerken wissen, wann die der Sanierung losgeht. Die Antwort von Stadtwerke-Vorstand Norbert Köhler damals: „enge personelle Ressourcen, Mehrbelastungen im Bau und Betrieb sowie Projekte, die deutlich mehr Einsatz/Aufwand erfordern, wie zum Beispiel die Sanierung der Parkgarage Schlossberg und die unmittelbar anschließende Wasserkrise“. Auch zur Finanzierung der Inselbadsanierung sei „bisher noch keine finale Abstimmung der Stadt erfolgt“. Wie Köhler gestern auf Nachfrage mitteilte, wird sich der Verwaltungsrat der Stadtwerke am 24. September mit dem Thema beschäftigen.

Lesen Sie auch: Inselbad Landsberg: Dem Kioskpächter reicht eine Saison

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.08.2019

Das Inselbad ist da und so soll es bleiben. Also hat sich der Rest, einzufügen.
Wer Protzstege plant , die vom Format her eine Brücke sind, den Anschluß und die weiterführung am Ostufer nicht mitplant, der hat eigentlich jedes Recht verwirkt zu Planen und sollte besser daheimbleiben.

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26.08.2019

Man kann schon jetzt sehr deutlich erkennen, der Vorwahlkampf hat begonnen. Nur wer fordert und Fragen stellt, der muß auch bereit sein, Antworten zu liefern. Weder die Stadt, noch die Stadtwerke haben Finanzmittel in unbegrenzter Höhe zur Verfügung, dies wissen auch jene, die ohne konkrete Finanzierungsvorschläge und ohne eigene Ideen versuchen hier die Öffentlichkeit für sich zu gewinnen , soetwas ist unseriös ! Die Stadtwerke haben mit den Sanierungen der Tiefgaragen sehr viel Geld für die Innenstadt ausgegben. Meine Frage an jene, die hier Fragen über Fragen stellen, ist folgende: Bitte sagen sie mir woher das Geld im Moment herkommen soll. Allein der neue Lechsteg kostet deutlich mehr als erwartet, er ist aber notwendig. Sollen wir jetzt wirklich einmal Lotto spielen um damit Wunschprojekte zu finanzieren ?Nein bleibt seriös , der Wahlkampf kommt erst im nächsten Jahr !!

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26.08.2019

Wenn der Lechsteg notwendig ist, wie hat das nur die letzten 50 Jahre funktioniert?

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