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Neuwahlen

28.03.2011

Michael Kießling führt die Pürgener CSU

Michael Kießling (links) ist neuer Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Pürgen. Den Vorstand komplettieren Schatzmeister Matthias Schmid, Alfred Doll, Tosso Geisenberger, Kurt Stürmer und Klaus Flüß (von links). Gastredner war der stellvertretende Kreisvorsitzende Alex Dorow (Zweiter von rechts).
Bild: Foto: Ulrike Reschke

Neuer Vorsitzender will vor allem mit der Basis kommunizieren

Pürgen Einen neuen Vorsitzenden hat der 23 Mitglieder zählende CSU-Ortsverband Pürgen: Der 37-jährige Michael Kießling übernahm das Amt von Alfred Doll, der nach acht Jahren in die Reihe der Stellvertreter zurücktritt. Vor der Neuwahl des Ortsvorstandes blickte Doll zurück auf das für den Ortsverband „sehr ruhige“ Jahr 2010. Das neue CSU-Leitbild verfolge das Ziel, sich neu als Volkspartei aufzustellen, um bei der Basis als Mitmach-Partei neu anzukommen, sagte er.

Ein wichtiges Betätigungsfeld sieht sein Nachfolger Michael Kießling in der Kommunikation mit der Basis, wie er in seiner Antrittsrede sagte. Denn die kommunalpolitische Arbeit werde durch die Ortsfraktionen im Gemeinderat bestens erledigt. Themen von in der nächsten Vorstandssitzung zu planenden Veranstaltungen könnten etwa das Internet oder Gewerbe in Pürgen sein. Diskussionsbedarf sieht Kießling auch bei den Themen erneuerbare Energien, Rente und Gesundheitsreform.

Dorow will Kießling wieder in Kreisvorstand holen

Michael Kießling führt die Pürgener CSU

Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Alex Dorow war als Gastredner geladen und leitete die „Wahl in Rekordzeit“. Sämtliche Wahlgänge fielen einstimmig aus. Wer Doll als Ortsvorsitzender nachfolgt, war bereits vorab besprochen worden, sodass nur noch die Zustimmung der Wahlversammlung zu erfolgen hatte. Alle übrigen Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt. Einzig bei den Beisitzern gab es eine Ausnahme. Es gibt künftig nur noch drei statt wie bisher fünf. Die Posten von Gustav Dahm und Michael Ruile, die im vergangenen Jahr verstarben, konnten nicht neu besetzt werden.

Die Alterspyramide drohe auch die Partei zu treffen, so Gastredner Dorow: „Bei uns droht auf die Wenigen hier im ländlichen Raum, die sich ohnehin engagieren, ein Defizit.“ Er kündigte an, Dr. Thomas Goppel als Kreisvorsitzenden beerben zu wollen, wenn ihm die Kreisversammlung ihre Stimme gebe. In diesem Fall wolle er Michael Kießling auch wieder in den Kreisvorstand holen. Er brauchte „Leute, die das Herz am rechten Fleck haben, keine Funktionäre“. Sein Ziel sei Verjüngung, und zu erreichen, dass wieder mehr miteinander als übereinander gesprochen wird.

In der politischen Diskussion dürfe nicht Alt gegen Jung und umgekehrt aufgewiegelt werden, vielmehr müsse sich die CSU Verbündete, auch parteiübergreifend, suchen. Dies in vielen Themen: Atom-ausstieg, soziale Dienstpflicht et cetera. Die Generationengerechtigkeit müsse erhalten und vorangebracht werden, so Dorow. (res)

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