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Kaltenberg

08.11.2017

Modelleisenbahnen halten zum letzten Mal in der Ritterschwemme

In Kaltenberg finden wieder die Modelleisenbahntage statt - zum letzten Mal.
Bild: Peter Rasch

Die Freunde von Modelleisenbahnen treffen sich auch heuer wieder in Kaltenberg. Es wird dort die letzte Veranstaltung sein.

Als Michael Weberschock zusammen mit seinem Vater Josef und einigen Freunden im Jahr 2004 zum ersten Mal die Kaltenberger Modelleisenbahntage organisierte, ahnte er nicht, dass er damit eine feste Größe am Modellbahnhimmel geschaffen hatte. Am Wochenende können sich die Modelleisenbahnfreunde wieder an zwei Tagen, am Samstag, 11., und Sonntag, 12. November, in der Ritterschwemme in Kaltenberg umschauen – jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Weberschock gab nach zehn Jahren aus familiären Gründen die Organisation 2015 an den Landsberger Peter Rasch ab. „2015 und 2016 waren tolle Veranstaltungen mit sehr vielen Besuchern“, sagt Rasch. Heuer werde die Ausstellung allerdings zum letzten Mal in den gewohnten Räumen der Ritterschwemme in Kaltenberg stattfinden. Denn der in die Jahre gekommene, rund 200 Quadratmeter große Zeltanbau werde wegfallen und es sei kein Ersatzbau geplant. „Ohne diese Fläche ist eine Fortsetzung der Veranstaltung in Kaltenberg aber nicht machbar“, erklärt der Organisator. „Aber es wird auch im Jahr 2018 mit uns weitergehen: Der Alte Wirt in Eresing hat uns ’Asyl’ angeboten, das wir gerne angenommen haben.“

Die Aussteller geben gerne Tipps

Geboten wird am Wochenende wieder eine bunte Mischung von Dioramen, Modelleisenbahnen verschiedener Spurweiten und anderer „Sehenswürdigkeiten“. Dies lockt nicht nur Modellbahnfans nach Kaltenberg, sondern auch viele Familie mit Kindern. „Profis“ und „Amateure“ erfreuen und begeistern sich dann an den vielen schönen Anlagen und manche entschließen sich sogar, ihr Hobby wieder aufleben zu lassen oder mit den Kindern oder Enkeln die heimische Modellbahn wieder vom Dachboden zu holen.

„Und genau das ist das Schöne bei uns. Die Familien, also in der Regel Väter und Großväter, wieder mit Kindern und Enkel bei einem Hobby zusammenzubringen und damit den Nachwuchs für das Thema Modelleisenbahn nicht aussterben zu lassen.“ freut sich Peter Rasch. „Bei der Modellbahn können die Kinder noch etwas anfassen, hämmern, schrauben, bohren und kleben. Fertigkeiten, die auch im späteren Leben durchaus von Nutzen sein können. Eben anders als in der digitalen Welt der Spielekonsolen und Handys. Und wenn es dazu Fragen gibt, geben alle Aussteller und Verkäufer gerne Auskünfte und Tipps.“ (lt)

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