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Pflugdorf

25.07.2020

Motorsport: Marcel Schrötter will die zweite Chance nutzen

Den Sturz im ersten Rennen in Jerez hat Marcel Schrötter lange abgehakt. An diesem Wochenende will der Pflugdorfer WM-Punkte sammeln.
Bild: Glänzel (Archiv)

Plus Der 27-jährige Pflugdorfer Marcel Schrötter landet im ersten Rennen nach der langen Corona-Pause im Kiesbett. An diesem Wochenende sollen aber wichtige Punkte in der WM-Wertung her.

Der Traum von einer Top-WM-Platzierung nach 132 Tagen coronabedingter Rennpause endete für Marcel Schrötter im südspanischen Jerez schon in Runde acht im Kiesbett (LT berichtete). „Mir ist in einer der schnellsten Kurven einfach das Vorderrad weggerutscht“, erzählt der 27-jährige Moto2-Pilot im Gespräch mit dem LT. Was schlimm aussah, ging zum Glück glimpflich aus: „Es ist alles gut. Bis auf ein paar kleinere Blessuren bin ich unverletzt geblieben“, berichtet Deutschlands bester Motorradfahrer, der jetzt wieder nach vorne blickt.

Blaue Flecken und ein „unschöner Abschluss“ nach einem Auftakt nach Maß: Schrötter stellte im Training einen neuen Rundenrekord auf, startete von Platz sieben und lag schon auf Platz fünf, als er die Kontrolle über seine Kalex verlor. „Es war einer meiner ganz wenigen Stürze in einem Rennen. Daher war dieses Ausscheiden umso ärgerlicher. Die Enttäuschung war riesengroß“, gibt der Pflugdorfer zu. „Es war aus unserer Sicht trotzdem ein erfreulicher Neustart. Ich habe mich unbeschreiblich wohl auf dem Motorrad gefühlt, das haben die Trainingsergebnisse deutlich bestätigt. Ich war in Jerez noch nie so stark unterwegs.“

Der Sturz ist bereits abgehakt

Der Highspeed-Sturz ist mittlerweile abgehakt: „Daraus lernt man. Und Stürze gehören nun mal zum Rennen“, sagt Schrötter. „Jetzt müssen wir so weitermachen, wie wir bis zum Sturz angefangen haben.“ Die nächste Chance gibt es schon an diesem Wochenende, erneut in Jerez. Am Freitag stand das freie Training an, der Start des Grand Prix von Andalusien ist am Sonntag um 12.20 Uhr, ServusTV überträgt wieder live.

Das Quartier ist nicht optimal

„Es ist gut, dass wir hier gleich noch mal fahren. Da kann ich es dann besser machen, da wird wieder von Anfang bis Ende attackiert“, verspricht der Profi vom Memminger Liqui-Moly-Intact-GP-Team. Die Zeit zwischen den beiden Rennen in Jerez verbringen die Fahrer übrigens direkt an der Strecke in sogenannten „GP Rooms“, vergleichbar mit großen Wohnwägen. Schrötter gibt zu: „Ein Hotel mit Pool wär’ mir lieber...“

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