Newsticker
10.000 Impfdosen stehen bereit: Bayern beginnt mit Impfungen für Polizisten
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Nach 40 Jahren gibt es ein neues

Hausen

26.06.2017

Nach 40 Jahren gibt es ein neues

Vor der Fahrzeugweihe gab es noch ein Gruppenbild vor dem Feuerwehrhaus.
Bild: Alwin Reiter

Neues Feuerwehrfahrzeug erhielt seinen späten Segen. Es war bereits seit einem Jahr im Dienst.

Nach 40 Jahren kommt die Neuerung. Vor einem Jahr wurde das neue Fahrzeug, ein TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit 600 Litern Wasser) in den Dienst gestellt, das ein fast 40 Jahre altes Fahrzeug ablöst. Das alte Fahrzeug kam von der Siemens-Werkfeuerwehr und wurde vor über 16 Jahren von Josef Rieger nach Hausen gebracht. 2014 begannen die großen Reparaturen und ein neues Fahrzeug musste her, was dank der Gemeinde schnell über die Bühne ging, so erster Kommandant Wolfgang Keil.

Nun nach einem Jahr im Dienst und fast 15 Einsätzen erhielt das neue Fahrzeug TSF-W den kirchlichen Segen bei Sonnenschein. Bevor es den Segen gab, wurde das Fahrzeug auf Hochglanz geputzt und mit einem Blumenschmuck von Melanie Wank ausgestattet. Mit einem kleinen Festzug ging es vom Feuerwehrhaus zum Witsch-Stadl, wo die Messe stattfand und anschließend gefeiert wurde. Begleitet wurde der Festumzug von den Fahnen der Feuerwehren: Eresing, Windach, Kaltenberg und Walleshausen, sowie Fahnen von den Dorfvereinen aus Hausen. In seiner Predigt hob Pfarrer Thomas Wagner die Botschaft hervor „zu helfen“ und verurteilte die „Bosheit gegenüber den Rettungskräften und die Gleichgültigkeit zu helfen“. „Nun haben die Hausener ein richtiges Handwerkszeug zum Helfen“, so Wagner weiter, der übrigens am nächsten Tag sein elfjähriges Priesterjubiläum feierte. Der Gottesdienst und die anschließende Feier wurden von den Hausener Dorfmusikanten musikalisch umrahmt. Bei den Reden sprach Bürgermeister Wilhelm Lehmann einen Dank an die Feuerwehren aus und verwies auf das Thema Hausener Feuerwehrhaus, das noch im Gemeinderat diskutiert werden muss, so Lehmann.

Von der Kreisbrandinspektion lobte Kreisbrandrat Johann Koller, der zusammen mit Kreisbrandinspektor Peter Kawohl den Hausenern die Ehre erwies, die schnelle Beschaffung des Fahrzeugs durch die Gemeinde, damit Hausen wieder „schnell im Einsatz steht“, so Koller. Kommandant Wolfgang Keil hob er hervor, dass „politische Unstimmigkeiten nicht auf den Rücken des Ehrenamtes ausgetragen werden sollen“. Verschiedene Vereine übergaben Kommandant Keil Geschenke zu Weihe des neuen Fahrzeuges, auch Pfarrer Thomas Wagner übergab nach der Segnung des Fahrzeuges Kommandant Keil einen Christophorus für das Fahrzeug und einen Christophorus für den Schlüsselbund, mit dem das Fahrzeug gestartet wird. Nch der Messe und der Fahrzeugweihe ging es zum gemütlichen Teil mit Speis und Trank und einer zünftigen Musik von den Hausener Dorfmusikanten über.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren