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Eresing

22.11.2017

Neue Fahrzeuge und neue Gesichter bei den Feuerwehren

Biei der Feuerwehr Eresing gab es heuer keine Ehrungen, nur Beförderungen (von links): Bürgermeister Josef Loy, Christoph Resch (ehemaliger Zweiter Kommandant), Sebastian Nadler (Oberfeuerwehrmann), Michael Klotz (Löschmeister), Tobias Resch (neuer Zweiter Kommandant) und der amtierende Kommandant Hans Müller.
Bild: Alwin Reiter

Bei den Brandschützern in der Gemeinde Eresing tut sich was. Der Zweite Kommandant hört auf. Sein Nachfolger hat nur einen anderen Vornamen.

Es rührt sich viel bei der Eresinger Feuerwehr: Das neue Fahrzeug für das Kloster St. Ottilien als Ersatz für das Löschgruppenfahrzeug 8/16 wird wahrscheinlich vor Weihnachten ausgeliefert.

Geliefert wird ein Gerätewagen-Logistik (GW-L), der zur Beförderung von Ausrüstungen dient und das große Fahrzeug der Feuerwehr Eresing mit wichtigen Lösch- und Hilfsmitteln unterstützt. Zudem wird das Kloster in Zukunft bei jeder Alarmierung der Feuerwehr Eresing voll eingebunden und mitalarmiert, so Kreisbrandmeister Christoph Resch. Da die Alarmierung nicht gestreut werden könne, werden bei jeder Alarmierung in beiden Orten die Sirenen laufen, so Kommandant Hans Müller. Auch für Pflaumdorf steht eine Ersatzbeschaffung an: 2018 würden dazu die ersten Schritte eingeleitet, so Bürgermeister Josef Loy. Das noch im Einsatz befindliche Fahrzeug soll verkauft werden.

Die Jugendlichen haben mehr Stunden geleistet als die Erwachsenen

Auch personell tut sich was: Christoph Resch tritt nach neun Jahren als Zweiter Kommandant in Eresing zurück. Resch arbeitet in der Berufsfeuerwehr bei der Technischen Universität in München im Schichtbetrieb, zudem als Kreisbrandmeister auf dem Abschnitt 6 im Landkreis. „Das Privatleben kommt zu kurz, deshalb der Schritt“, so Resch. Beim neuen Zweiten Kommandanten hat sich nur der Vorname geändert: Reschs Bruder Tobias ist auch Vorsitzender des Feuerwehrvereins und übernimmt die Funktion des Stellvertreters.

Auch der Chef hört bald auf

Auch Kommandant Müller kündigte an, in drei Jahren nicht mehr antreten zu wollen. Müller ist mit den 25 Jugendlichen in der Ausbildung äußerst zufrieden und freut sich auf eine baldige Zusammenarbeit im aktiven Dienst. Die Jugend leistete im vergangenen Jahr 630 Übungsstunden und 310 Ausbildungsstunden. „Die Jugendfeuerwehr hat in puncto Ausbildung die Aktiven in den Schatten gestellt“, so Müller. Bei der aktiven Mannschaft wurden in Eresing 500 Stunden und im Kloster St. Ottilien 120 Übungsstunden bei 41 Aktiven (davon zehn aus St. Ottilien) verzeichnet.

Insgesamt wurden an die 2000 freiwillige Stunden aufgewendet, Bei 20 Einsätzen wurden 270 Stunden verbucht. Der kurioseste Fall war, die Hand eines Jugendlichen aus dem Kaugummiautomaten im Emmiger Hof zu befreien. Zu einem Großeinsatz kam es in Pflaumdorf, wo ein landwirtschaftliches Anwesen ein Raub der Flammen wurde.

Heinrich Nadler sprach an, dass für die wachsende Gemeinde Eresing das Feuerwehrhaus zu klein werde. Im Hinblick auf die Veränderung des Feuerwehrhauses wird sich laut Kommandant Müller ein Arbeitskreis bilden.

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