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Pflugdorf
17.04.2021

41-jährige Frau stirbt nach schwerem Unfall bei Pflugdorf

Beim Frontalzusammenstoß zweier Autos an der Kreuzung der Staatsstraße zwischen Lengenfeld und Issing und der Kreisstraße Thaining-Pflugdorf ist eine Frau ums Leben gekommen, drei weitere Personen wurden lebensgefährlich verletzt.
Foto: Gerald Modlinger

Auf der Kreuzung zwischen Issing und Lengenfeld stoßen zwei Autos frontal zusammen: Eine Frau ist tot, ihr Ehemann und ihr Sohn erleiden ebenso wie eine weitere Autofahrerin schwere Verletzungen.

Beim bislang schwersten Verkehrsunfall in diesem Jahr im Landkreis Landsberg ist am Samstagnachmittag bei Pflugdorf eine 41-jährige Frau ums Leben gekommen, drei weitere Personen wurden lebensgefährlich verletzt in Krankenhäuser geflogen.

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18.04.2021

In der AZ kann mann doch fast wöchentlich von solchen Unfällen lesen, mit Schwerverletzten und nicht selten leider sogar mit Toten! Und wie es scheint passieren sehr viele dieser schweren Unfälle auf Bundes- und Landstraßen! Ich wohne in der Stadt, fahre dort alles mit dem Rad (trotz der in Deutschland üblichen generellen und strukturellen Benachteiligung der Radfahrer). Wenn ich gelegentlich mal im Auto unterwegs bin, fällt mir vor allem bei Fahrten über Land auf, dass viele Autofahrer ständig am Limit fahren und sehr gerne auch darüber! Auf deutschen Landstraßen muss man immer mindestens 10 Km/h schneller fahren als eigentlich erlaubt! Am besten 15 bis 20 Km/h schneller, wenn du nicht willst, dass dir ständig jemand auf der Stoßstange "klebt"! Egal wir kurvenreich die Strecke ist, egal ob man auf eine Kreuzung zufährt, an der andere Autofahrer gerade warten, es wird fast immer schneller gefahren als erlaubt!... Wenn dann jemand im Kreuzungsbereich statt der vorgeschriebenen 80 Km/h 100 fährt, sind schwere Unfälle wie dieser vorprogrammiert! ... Aber genau über diesen Umstand wird so gut wie nirgendwo berichtet, auch extrem selten in allen Medien! Und warum? Weil es ALLE machen, auch die Redakteure und Journalisten machen da sicher keinen Ausnahme! Denn beim Autofahren sind (fast) alle gleich: Jeder hält sich für den aller besten Autofahrer, und nahezu jeder fährt schneller als die erlaubte Geschwindigkeit, aber natööööörlich würde sich keiner als "Raser" bezeichnen, das sind dann immer der anderen! Und so lange das alles so bleibt, kann man in der AZ mehrfach wöchentlich von solchen krassen Unfällen lesen! ...

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18.04.2021

Zuerst mal mein Beileid an die Hinterbliebenen und an die Unfallbeteiligten.

@Alfred P:
Ich kann ihre Punkte teilweise nicht nachvollziehen. In allen Medien wird beim Thema Geschwindigkeitsüberschreitung fast ausschließlich von "Rasern" bzw. "rasen" gesprochen.

Und nur auf der Basis dieses Artikels der Kaum detaillierte Info's enthält gleich auf "rasen" zu kommen ist viel zu vorschnell. Genauso gut können Glätte, Ablenkung oder schlechte Sicht ein Grund für diesen Unfall sein.

Sie machen übrigens auch denselben Fehler wie viele andere, dass sie die nur die Geschwindigkeit als Gefährdungsursache nach vorne schieben. Dabei gibt es soviele Faktoren die hier mitwirken, dass es sehr Kurzsichtig ist, sich immer nur auf die Geschwindigkeit zu stützen. Was ist mit dem Zustand des Fahrbahnbelags, Alter und Profil der Reifen, Nässe oder Schnee bzw. Eisglätte? Das hat alles Auswirkungen auf den Bremsweg. Ich habe aber noch nie erlebt, dass bei einer Kontrolle das alter der Reifen kontrolliert bzw. bemängelt wurde, wenn diese nicht total porös waren.

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18.04.2021

@Andreat T.
Glätte und schlechte Sicht dürfte eher weniger eineRolle gespielt haben. Ablenkung vielleicht eher. Habe in letzter Zeit sehr viele beim Tippen auf dem Smartphone auf der B17 und Autobahnen gesehen, obwohl ich nur selten in andere Autos schaue .... aber besonders wenn es dunkler ist, sieht man beim Überholen das etwas auf dem Lenkrad oder schoss leuchten wo fleißig die Finger huschen. ;-)
Der Zustand des Fahrbahnbelags und die Sicht ist bei der Wahl seiner Geschwindigkeit berücksichtigen. Genauso Nässe und schneeglätte. Hauptunfallursache ist nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und riskantes überholen. Gerade die obige Fahrweise an den Tag legen, sind in der Regel keine Fahrer, die Autos fahren, deren Reifen älter als 4 oder 5 Jahre sind.
Die Beobachtung, das nicht wenige viel zu schnell unterwegs sind, ist auch nicht zu leugnen. Wenn man auf einer Bundesstraße laut Autotacho 108 bis 110 kmh, reel also 103 bis 104 kmh (ja auch zu schnell) wird man oft noch zügig überholten von hinten bedrängt. Dichtes Auffahren ist auch auf der Landstraße immer mehr zu beobachten. Überholen vor oder in (rechts)kurven keine Seltenheit. Da war doch erst ein tödlicher Unfall bei Wertingen. 3 Fahrzeuge zwischen 2 Pinguinen sind keine Seltenheit. Und dass bei 80 bis 100 kmh ... aber man hat ja superreifen mit superbremsen und eine superreaktionszeit und weis sofort ob der (vor)vordermann nur leicht abbremst oder voll in die Eisen steigt wegen wildwechsel oder ähnlichem .... oder einfach bisher Glück gehabt.

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