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Positiv-Plan

07.03.2011

Plätze ausweisen für Windkraftanlagen

Ein neues Thema für die Gemeindepolitik: Standorte für Windräder.
Bild: Foto: Archiv

Frage nach Einflussmöglichkeiten in Utting. Landrat hat Thema auf der Agenda

Utting Peter Noll (GAL) hat im Rahmen der Diskussion um den Flächennutzungsplan im Uttinger Gemeinderat angeregt, Standorte für regenerative Energie festzulegen, um mit einem sogenannten Positiv-Plan Windkrafträder an Stellen zu verhindern, an denen sie seitens der Gemeinde nicht erwünscht sind.

Ulrike Angerer vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München hält einen Positiv-Plan grundsätzlich für ein sehr sinnvolles Instrument, es sollte jedoch wie in Starnberg für den ganzen Landkreis entwickelt werden. Die Planerin erläuterte gegenüber dem Landsberger Tagblatt, dass Windkraftanlagen immer schon privilegiert seien, es jetzt jedoch zwei maßgebliche Gerichtsurteile gegeben habe, wonach einziges Kriterium, dass die Errichtung einer derartigen Anlage abgelehnt werden könne, die mangelhafte Erschließung sei. „Die einzige Möglichkeit ist es daher, Konzentrationsflächen auszuweisen für derartige Anlagen.“

Für Landrat Walter Eichner ist die Windkraft bereits Thema, er hatte auch schon eine Anfrage für eine Anlage im Ammerseebereich, was für ihn aber nicht infrage kommt. Am 24. März sei Bürgermeisterdienstbesprechung. Der Leiter für die Ortsplanung beim Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, Mark Wißmann, sei eingeladen zu einem Vortrag. „Er soll die Bürgermeister aufklären über die Steuerung der Errichtung von Windkraftanlagen im Rahmen der kommunalen Planung.“ Eichner ist selbst gespannt auf den Vortrag und geht davon aus, dass ähnlich wie beim Mobilfunk Standorte von den Gemeinden bestimmt werden können. (smi)

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