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Radwege: Nicht jedes Projekt ist sinnvoll

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Kommentar Von Thomas Wunder
20.10.2019

Der Landkreis will eine Radwege ausbauen. LT-Redakteur sieht vor allem ein Vorhaben kritisch.

Die Zahl der Radfahrer im Landkreis steigt. Das ist eine gute Nachricht. Dass der Landkreis immer mehr Radwege ausbauen möchte, auch. Allerdings, nicht jedes Projekt macht wirklich Sinn, vor allem wenn man die Kosten dem Nutzen gegenüberstellt.

Bestes Beispiel ist der geplante Radweg zwischen Landsberg und Kaufering entlang der Bahnlinie. Da muss der bestehende Feld- und Waldweg für gut 800000 Euro asphaltiert werden. Dabei gibt es Alternativen für Radfahrer – vor allem der begleitende Radweg der alten B17. Dort müssen Radfahrer zwar vermehrt auf aus Geschäftsparkplätzen ausfahrende Autofahrer achten, aber dieses Problem haben sie nahezu überall.

Radler stört das Wetter nicht

Das zweite wichtige Argument der Radweg-Asphaltierer: Die Radler werden bei Regen nicht schmutzig und im Winter kann geräumt werden. Auch bei Regen und Schnee kann die asphaltierte Alternative genutzt werden. Und andererseits: Wer sich gegen das Auto und für das Rad entscheidet, den stört das Wetter nicht.

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Fazit: Bei so manchem Radweg-Projekt sollten die Kreisräte genauer hinsehen, wenn sie ihm zustimmen. Es gibt schließlich noch viele andere Radwege, die ausgebaut werden sollten.

Mehr zum Thema: Warum es beim Radwegbau im Landkreis Landsberg manchmal stockt

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