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Unterdießen

28.10.2019

Solarleuchten erhellen den Weg zum Unterdießener Sportplatz

In Unterdießen gibt es jetzt Solarleuchten auf dem Weg zum Sportplatz.
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In Unterdießen gibt es jetzt Solarleuchten auf dem Weg zum Sportplatz.
Bild: Thorsten Jordan

Plus In Unterdießen sorgt eine ganz besondere Straßenbeleuchtung für Sicherheit auf dem Weg zum Sportplatz. Sie dürfte einzigartig im Landkreis sein und reagiert sogar auf Fußgänger.

Pünktlich zum Beginn der Winterzeit konnte Unterdießens Bürgermeister Alexander Enthofer die neue Wegbeleuchtung am Sportplatz in Betrieb nehmen. 30 Solarleuchten auf 4,50 Meter hohen Masten sorgen ab sofort dafür, dass sowohl Schulkinder als auch die Sportler nach Einbruch der Dunkelheit sicher vom Sportgelände zum Parkplatz beziehungsweise von Oberdießen nach Unterdießen gelangen. Die Beleuchtung ist ein Novum im Landkreis Landsberg.

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„Sowohl Vertreter des Sportvereins als auch der Schule hatten angefragt, ob es eine Möglichkeit gebe, für Beleuchtung der Wege zu sorgen“, erinnerte Enthofer in seiner kurzen Ansprache. Thomas Mann, Vorsitzender des SV Unterdießen, war bei der Inbetriebnahme der neuen Beleuchtung ebenfalls vor Ort. Nur zweieinhalb Tage hat es nach Angaben von Christian Braun, Vertriebsleiter der F8 Solartechnik, gedauert, die Leuchten zu installieren.

Auch bei schlechter Witterung funktionieren die Lampen

Das österreichische Unternehmen beschäftigt sich laut einer Pressemitteilung seit 20 Jahren mit erneuerbarer Energie und Solarbeleuchtung. Die jetzt in Unterdießen montierten Leuchten seien so ausgelegt, dass sie eine sichere Funktion auch im Winter bei schlechter und geringer Sonneneinstrahlung gewährleisten. „Maximal drei Stunden Sonneneinstrahlung braucht der Akku in jeder Leuchte, damit die die ganze Nacht durchbrennen kann.“

Solarleuchten erhellen den Weg zum Unterdießener Sportplatz

Die Lichtanlage hat über 70.000 Euro gekostet

Allerdings werden die Lampen entlang der rund 1,2 Kilometer langen Strecke nicht die ganze Nacht brennen. „Die Lampen schalten sich in der Dämmerung ein und leuchten bis 22 Uhr“, erklärte Bürgermeister Enthofer. Danach sorgt ein Infrarot-Bewegungsmelder dafür, dass die Lampen erst dann angehen, wenn sich ein Fußgänger oder Radfahrer nähert. Gemeinderätin Anna Diem konnte das selbst schon auf dem Heimweg von einer Gemeinderatssitzung erleben. „Das ist, als wenn jemand extra für dich das Licht einschaltet“, sagte sie. Denn in Betrieb genommen wurde die rund 73.000 Euro teure Installation schon vor etwa vier Wochen.

Andere Gemeinden sind interessiert

Gesteuert werden die Lampen „browser-basiert“, wie Braun erklärte. Für die kabellose Variante der Straßenbeleuchtung habe man sich in Unterdießen nicht zuletzt deshalb entschieden, weil ein entsprechendes Angebot eines anderen Unternehmens nicht nur deutlich teurer gewesen, sondern aufgrund nötiger Erdarbeiten auch wesentlich zeitaufwendiger gewesen wäre. Über diese, wie Christian Braun betont, einzigartige Straßenbeleuchtung im Landkreis und weit darüber hinaus informierten sich auch zwei Landkreis-Bürgermeister: Erwin Karg aus dem benachbarten Fuchstal und Günter Först aus Igling.

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