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St. Ottilien
08.05.2018

Die Erinnerung soll nicht verblassen

Im Rahmen der Jüdisch-Deutschen Festwoche wurde gestern in St. Ottilien eine Plakette übergeben. Das Foto zeigt unter anderem Sonia Beker (links vom Pult), Rabbi Steven Langnas (rechts vom Pult) und Abe Gurko (mit Hut), der Neffe von Wolf Durmashkin.
Foto: Thorsten Jordan

Angehörige von Holocaustopfern übergeben in St. Ottilien eine Gedenktafel. Dort war ein jüdisches Hospital untergebracht. Warum auch ein Filmteam dabei war.

Es ist noch nicht viel, was in der Klosteranlage St. Ottilien an die Zeitspanne zwischen den Jahren 1945 und 1948 erinnert. Ein kleiner jüdischer Friedhof aber deutet darauf hin, dass dort einmal eine Gemeinschaft vor allem aus ehemaligen KZ-Opfern aus Kaufering/Landsberg und Umgebung sowie aus Dachau bestand. Sie waren in dem zum Hospital umfunktionierten Kloster untergebracht und warteten dort nach ihrer Gesundung meist auf die Ausreise nach Israel oder in andere Länder. Am heutigen Dienstag übergab Sonia Beker, Tochter der Holocaustüberlebenden Fania Durmashkin-Beker, im Rahmen der Jüdisch-Deutschen Festwoche eine Gedenktafel an Vertreter des Klosters.

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