1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Standort für umstrittenen Handymast gesucht

Mobilfunk

17.04.2014

Standort für umstrittenen Handymast gesucht

Apfeldorf kann den Turm wohl nicht verhindern. Jetzt erwägt der Rat, ihn wenigstens auf Gemeindegrund zu bauen

Vor Kurzem fand ein Gespräch mit Sachverständigen, Netzbetreibern und einem Rechtsanwalt am Mobilfunkmast bei Apfeldorf statt. Der beteiligte Gemeinderat Heinrich Keller berichtete, dass die Mobilfunkanbieter mit dem Kauf der Lizenzen auch das Recht erworben hätten, Masten aufzustellen und die Bevölkerung damit zu versorgen. Die Hinterleiten zwischen Apfeldorf und Rott sei darüber hinaus ein idealer Standort für den Turm.

Von Richard Ehlich kam der Vorschlag, einen neuen Mast auf Gemeindegrund zu errichten, damit die Erlöse wenigstens der Allgemeinheit zugutekommen. Zwar besitzt die Gemeinde auf der Anhöhe keine Flächen, aber Bürgermeister Georg Epple wird sich umhören, ob man den Nato-Grund erwerben könne, sagte er in der Sitzung.

Der Mobilfunkmast ist seit dem vergangenen Sommer immer wieder Thema im Gemeinderat: Die Deutsche Funkturm GmbH hatte damals einen Antrag gestellt, den 30 Meter hohen Mast um weitere sechs Meter aufzustocken (LT berichtete). Das Unternehmen argumentierte damals, dass mehr Antennen und somit ein höherer Mast nötig seien, um das Gebiet flächendeckend und ohne Funklöcher mit Mobilfunk zu versorgen.

Einige Apfeldorfer hatten daraufhin Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt. Viele Einwohner ärgern sich darüber, dass Apfeldorf, das mit seinem Mast andere Gemeinden mitversorgt, die alleinige Belastung tragen müsse. Seitdem ist der Antrag der Deutschen Funkturm GmbH im Apfeldorfer Gemeinderat erst einmal zurückgestellt. (ge, schsa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren