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24.03.2015

Statt Maggi und Co. jetzt Kochsalzlösung

Medizinprodukte im alten Supermarkt

Wie es mit dem Gebäude des ehemaligen Supermarktes an der Ecke Schulstraße/Bahnhofstraße weitergeht, war in Geltendorf eine offene Frage. Jetzt wurde sie beantwortet: Dort sollen künftig Medizinprodukte hergestellt werden. Der Gemeinderat genehmigte die Nutzungsänderung in der jüngsten Sitzung einstimmig.

Wie Zweiter Bürgermeister Robert Sedlmayr, der Wilhelm Lehmann vertrat, ausführte, sei nicht all zuviel Verkehr zu erwarten. „Zweimal im Monat wird mit kleineren Lkw angeliefert, abgeholt werden die fertigen Produkte jeden zweiten Tag.“ Die Befürchtung, dass später womöglich auch andere, giftige Chemikalien eingelagert werden könnten, zerstreute Geschäftsstellenleiter Florian Hänle. „Wenn die Betreiber das möchten“, so Hänle, „müssten sie eine neue Zulassung beantragen.“ Die jetzige Zustimmung gilt für die Herstellung von physiologischer Kochsalzlösung.

Die Fachbehörde am Landratsamt hat bei einer Baukontrolle festgestellt, dass etliche Anlagen beim privaten Heimatmuseum in Walleshausen im Außenbereich errichtet wurden. Der Gemeinde ist daran gelegen, einen ordnungsgemäßen Zustand herzustellen und diese Bebauungen rechtlich zu sichern. Es wurde einstimmig beschlossen, eine Einbeziehungssatzung zu machen. Die Satzung wird mit dem derzeitigen Bestand, aber ohne Baufenster aufgestellt. Laut Hänle bedeutet das für das Museum, dass Bestandsschutz besteht, aber nicht größer saniert oder nach einem eventuellen Abriss wieder aufgebaut werden darf. (löbh)

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