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Stichwahl ums Landsberger OB-Amt: Gleiche Ziele, andere Wege

Stichwahl ums Landsberger OB-Amt: Gleiche Ziele, andere Wege
Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
15.03.2020

In Landsberg wird es einen Stichwahlkampf geben, der keiner sein wird. LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger kommentiert das Rennen um das Oberbürgermeisteramt.

Das war ein drastisches Wahlwochenende. Corona aller Orten, und fast hatte man das Gefühl, die Menschen wollten, bevor alle Cafés und Kneipen geschlossen werden, noch einmal in Landsberg dringend ins Freie. Ihnen jetzt zu sagen, das dürfen sie nicht, wird eine große Herausforderung sein. Für alle. Denn offensichtlich ist die Botschaft, dass alle Maßnahmen nur zum Schutz der Menschen seien, beim Bürger noch nicht angekommen. Außer, dass man Klopapier hortet, scheint Aufklärung nicht viel zu bewirken.

Vor uns allen liegen einschneidende Wochen

Jetzt heißt es aufzuklären, denn die kommenden Wochen werden drastisch sein. Bayern wird den Katatrophenfall ausrufen. Das ist auch den beiden Stichwahlkandidaten Doris Baumgartl und Mathias Neuner bewusst. Denn die Schließung von Geschäften und Kneipen wird nicht die letzte einschneidende Entwicklung sein.

So schwer es auch sein wird. Der Amtsinhaber und seine Vizebürgermeister sind also schon jetzt mehr als gefordert. Beide haben im Wahlkampf ihre Positionen klar gemacht. Und scheinen zwar ähnliche Ziele, aber völlig andere Wege zu haben. Baumgartl denkt, dass die Landsberger einen Wechsel wollen, Neuner hofft, dass seine Wähler aufs Bewährte setzen. Wie sie das in den kommenden Wochen vermitteln werden, trotz der Corona-Krise, wird entscheidend sein.

Lesen Sie dazu auch:Wird Landsberg erstmals von einer Oberbürgermeisterin regiert?

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