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Penzing

23.05.2019

Stockschütze Peischer bringt Elton das Stockschießen bei

Matthias Peischer (links) war zu Gast bei der Fernsehsendung „1, 2 oder 3“, die von Elton moderiert wird.
Bild: Peischer

Als Weltmeister bringt ihn so schnell nichts aus der Ruhe. Diesmal hatte der Penzinger Stockschütze Matthias Peischer im TV-Studio aber einen sehr aufregenden Job.

Warum verwenden die Stockschützen verschiedenfarbige Platten? Das war die Frage, die von Kindern bei der Fernsehsendung "1, 2 oder 3" beantwortet werden musste. Und als Experte war der Penzinger Bundesliga-Stockschütze Matthias Peischer im Studio. Am heutigen Donnerstag wurde die Sendung aufgezeichnet, am 21. September ist sie im ZDF und auf Kika zu sehen. „Es war super, das hat richtig viel Spaß gemacht“, erzählt Peischer dem LT nach dem Besuch in dem Fernsehstudio in München.

Mit großem Gepäck ist Matthias Peischer nach München gefahren: „Ich hatte etwa 30 Scheiben dabei und acht Stöcke“, erzählt er. Schließlich sollte er bei dieser Sendung, die unter dem Motto „Wintersport, den man auch im Sommer ausübt“, demonstrieren, worauf es beim Stockschießen ankommt. „Es hat super Spaß gemacht“, fasst Peischer, der 2018 auch Mannschaftsweltmeister wurde, den Studiobesuch zusammen.

Peischer hat viel Equipment im Studio dabei

Schon vor etwa einem Jahr hatte ihn der Sender kontaktiert, seitdem stand der Penzinger mit dem Autor der Sendung in Kontakt. „Man hat mir das Drehbuch zugeschickt, und ich konnte auch Änderungen vornehmen. Für jemanden, der von Stockschießen keinen Plan hat, hat er ziemlich schnell begriffen, worum es geht“, sagt er und schmunzelt.

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In München wurde es dann ernst. Erst mal ging es für ihn in die Maske, „aber das geht bei Männern ja schnell“, und dann zur Generalprobe noch ohne den Kinderteams. „Da habe ich natürlich die Gelegenheit genutzt und bin selbst auf den Feldern herumgesprungen“, erzählt Matthias Peischer. Auch Moderator Elton nutzte die Chance, selbst einen Stock zu schießen. „Elton war sehr freundlich, hat bei seinem Versuch aber gleich ein Stück Boden mitgenommen“, berichtet Peischer.

Der Auftritt war nicht ganz einfach

Noch die letzten Absprachen, und schon kamen die drei Teams aus Deutschland, Österreich und Finnland. Diese mussten aber nicht nur die Frage beantworten, sie bekamen Stockschießen natürlich auch präsentiert. Und das war der Moment, in dem es auch für den Penzinger „Profi“ ein bisschen kritisch wurde. „Ich sollte einen Wabbler zeigen, also einen Schuss, bei dem der Stock eine Kurve macht“, erzählt er. Nicht ganz einfach, denn der Studioboden war für ihn völliges Neuland. „Aber es ist zum Glück gleich beim ersten Mal gelungen.“

Für den Penzinger war es eine „coole Erfahrung, so oft sind wir ja nicht im Fernsehen“. Bei Blickpunkt Sport waren die Penzinger Stockschützen schon mal zu Gast, und bei einer Weltmeisterschaft in Österreich wurde er vom ORF interviewt. „Aber da wird man schnell vors Mikro geholt und nach ein paar Antworten ist alles vorbei.“ Diesmal war allein die Kleiderwahl schon ein Problem: „Es durfte nirgends Werbung draufstehen“, sagt er. Weder das Shirt des FC Penzing noch das der Nationalmannschaft durfte er anziehen und „auf den Stöcken wurde auch alles abgeklebt, leider“. Und warum die Scheiben der Stockschützen nun verschiedene Farben haben – die Lösung dieser Frage ist am 21. September zu erfahren.

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