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Störche: Die Freude an den schönen Tieren

Störche: Die Freude an den schönen Tieren
Kommentar Von Stephanie Millonig
09.08.2019

Es macht Spaß die skurril wirkenden Vögel mitten in Landsberg zu beobachten, sagt LT-Redakteurin Stephanie Millonig.

Wer in Raisting, Apfeldorf oder Dießen wohnt, kann die Begeisterung vieler Landsberger verstehen: Es macht einfach Spaß, diesen manchmal skurril wirkenden und auf jeden Fall imposanten Schreitvögel zuzusehen – wenn sie auf dem Horst stehen und klappern, auf der Suche nach Futter durch die Wiesen staksen oder mit ihrer Spannweite von zwei Metern durch die Lüfte gleiten.

Ein besserer Gesprächsstoff als das Wetter

Und es ist ein besserer Gesprächsstoff als das Wetter, da es zumeist Positives zu berichten gibt. Freilich macht es der Weißstorch dem Menschen auch leicht. Er baut sich mitten in menschlichen Siedlungen seinen Horst und lässt seine Beobachter auch nah heran. Bis auf seine Exkremente, die er auf Dächern und Dachfenstern hinterlässt, bietet er keine Angriffspunkte.

Bei seinem Verwandten, dem Schwarzstorch wird es komplizierter. Er darf nicht gestört werden, sonst verlässt er sein Nest. Hier wird die Begegnung mit Natur schwieriger. Denn sie fordert auch Verzicht, in manchen Fällen auf Wanderwege, Skilifte oder Mountainbike-Trails, wenn sie den Lebensraum bedrohter Arten beeinträchtigen. Doch so eine Rücksichtnahme zahlt sich auch aus – wenn dann nicht nur Weiß- sondern sogar seltene Schwarzstörche in den Wiesen zu beobachten sind.

Der Bericht zum Thema: Die Landsberger Gefängnisstörche sind jetzt flügge

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