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Südumgehung: Das Auto bleibt wichtig

Südumgehung: Das Auto bleibt wichtig
Kommentar Von Gerald Modlinger
13.02.2020

In Landsberg wird wieder über eine Südumgehung diskutiert. LT-Redakteur Gerald Modlinger kann der Idee durchaus etwas abgewinnen.

Ob eine Südumgehung wirklich das Allheilmittel für die Landsberger Verkehrsprobleme ist, sei mal dahingestellt. Aber die geradezu reflexhafte Abwehr neuer Verkehrswege fürs Auto, die bei vielen Stadträten zugunsten von Fußgänger-, Rad- und Busverkehr geweckt wird, ist nicht nachvollziehbar. In einer Wachstumsregion wächst zwangsläufig auch das Bedürfnis nach Mobilität.

Flexibilität ist wichtig

Ein entscheidender Faktor dabei ist die Flexibilität: Man bevorzugt ein Verkehrsmittel, auf das man nicht warten muss, das vielseitig einsetzbar ist, mit dem man auch bei Wind und Wetter und bergauf komfortabel und zügig ans Ziel kommt. Diese Kriterien haben vor allem auf dem Land große Relevanz. Die Fläche lässt sich kaum adäquat mit Rad, Anrufsammeltaxi und Bus abdecken. Deshalb wird ein gutes Straßennetz für Autos – egal ob mit Diesel, Wasserstoff oder Strom betrieben – wichtig bleiben.

Einen Kommentar contra eine Südumgehung lesen Sie hier: Südumgehung: Nicht das Allheilmittel

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