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Südumgehung: Nicht das Allheilmittel

Südumgehung: Nicht das Allheilmittel
Kommentar Von Thomas Wunder
13.02.2020

In Landsberg wird wieder über eine Südumgehung diskutiert. LT-Redakteur Thomas Wunder hält nichts von diesem Vorschlag.

Auf eine Südumgehung als Allheilmittel für die Verkehrsprobleme in Landsberg zu hoffen, lohnt sich nicht. Die Kosten, der Naturschutz und die Zeit sprechen eindeutig gegen dieses Projekt. Zudem müsste die Trasse so weit südlich der Stadt angelegt werden, dass eine Umfahrung nicht mehr attraktiv ist. Und eines müsste allen Befürwortern klar sein, kommt die Südumgehung, muss die Altstadt, vor allem aber der Hauptplatz, für den Verkehr gesperrt werden.

Den Stadtbus kostenlos fahren lassen

Das Geld für eine Südumgehung sollte lieber in den Nahverkehr und sicherere Radwege investiert werden. Ein kostenloser Stadtbus, der in kürzeren Intervallen die Haltestellen ansteuert und auch am Samstag bis in die Abendstunden fährt, würde vielen Landsbergern die Möglichkeit bieten, das Auto stehen zu lassen. Ein höheres Defizit beim Stadtbus muss hingenommen werden, wenn dafür mehr Bürger „umsteigen“.

Einen Kommentar pro Südumgehung lesen Sie hier: Südumgehung: Das Auto bleibt wichtig

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