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Neujahrsempfang

17.01.2017

Uttinger CSU im Aufwind

Bekannte und neue Gesichter beim Neujahrsempfang der CSU in Utting (von links): Ralph Seiz, Ortsvorsitzender Michael Vierheilig, MdL Dr. Thomas Goppel, Landrat Thomas Eichinger, Bundestagskandidat Michael Kießling, Zweite Bürgermeisterin Margit Gottschalk, Fraktionsvorsitzender Andreas Streicher sowie Simon Hafner, Stefanie Weiß und Christoph Heumos.
Bild: D. Kübler

Zum Jahresauftakt gab es viele örtliche Themen zu besprechen und für heuer wird ein prominenter Besuch angekündigt

Die CSU/Bürgerliste Utting/Finning ist im Aufwind: Das befand Ortsvorsitzender Michael Vierheilig beim Neujahrsempfang am Sonntag. Sowohl die Besucherzahl sei gestiegen – tatsächlich war das Casino des Augsburger Segelclubs voll besetzt – als auch die Mitgliederzahl, auf mittlerweile 70. Darunter seien auch zahlreiche junge Menschen, freute sich Vierheilig. 2017 soll eine Junge Union gegründet werden. Stefanie Weiß, Simon Hafner und Christoph Heumos berichteten bereits über zahlreiche Aktivitäten für Jungbürger wie einen Beach-Volleyball-Cup, „JU-Seegespräche“ und eine Ramadama-Aktion. Vierheilig kündete für heuer auch hohen Besuch an: „Markus Söder wird an den Ammersee kommen.“

Zweite Bürgermeisterin Margit Gottschalk sowie der Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion, Andreas Streicher, blickten auf die ihrer Meinung nach acht wichtigsten örtlichen Projekte des vergangenen Jahres zurück: das Polizeibootshaus, die Generalsanierung der Volksschule, der Kauf des VR-Bank-Gebäudes, der Breitbandausbau, die Maßnahmen gegen den Vandalismus im Summerpark, der Hochwasserschutz durch zwei Rückhaltebecken, das nunmehr kostenpflichtige Parken im Freizeitgelände sowie der Kauf des Schmucker-Areals. „Zirka 70 Wohnungen werden dort im Geschosswohnungsbau entstehen. Optimistisch geschätzt können wir in zwei bis drei Jahren mit dem Bau beginnen“, prognostizierte Streicher.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Goppel richtete mahnende Worte an die Zuhörer. Eine besondere Strafe Gottes sei es, wenn er es drei Generationen hintereinander gutgehen lasse. „Dann werden kleine Probleme groß gemacht“, sagte er mit Blick auf die Diskussion um ein Polizeibootshaus in Holzhausen. Um die Sicherheit zu erhöhen, habe das Innenministerium dessen Bau beschlossen. Während es den einen zu gutgehe, kämen andere Menschen ins Land, denen es in ihrer Heimat schlecht ging. Sie seien hungrig, fleißig und bereit, Opfer zu bringen. „Während wir denken, es wird uns schon keiner einholen, setzen andere zum Überholen an.“

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Landrat Thomas Eichinger warf einen Blick auf Themen der Kreispolitik wie die Sanierung der Realschule in Schondorf, die rund 19 Millionen Euro kosten wird, sowie das Bootshaus für das Ammersee-Gymnasium und die Sanierung des Greifenberger Warmbades. Das Asylwesen beschäftige sich nunmehr vor allem mit der Integration anerkannter und der Abschiebung nicht anerkannter Flüchtlinge. „Insbesondere die Abschiebung ist im Einzelfall ein größerer Aufwand als bei der Ankunft die Unterbringung.“ Deshalb sei auch der Personal- und Raumbedarf stark gestiegen. Zur Integration gehöre auch die Sicherheit, so Eichinger. „Es gibt Probleme“, räumte er ein. „Aber vorwiegend unter den Flüchtlingen.“ Eichinger plädierte für den Bau eines neuen Landratsamtes im Landsberger Osten. In weiterer Zukunft könne auf dem drei Hektar großen Grundstück die gesamte Behörde untergebracht werden.

Denklingens Bürgermeister Michael Kießling stellte sich als Bundestagskandidat vor: „Ich stehe für eine bodenständige Politik nahe am Menschen“, versicherte er. Mit Blick auf das Erstarken der politischen Ränder sagte er: „Die CSU muss die Demokraten zurückgewinnen.“ Dazu gehöre es, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und Lösungen aufzuzeigen. Die CSU habe für Sicherheit und Stabilität gesorgt. Wie wichtig dies sei, zeige, dass derzeit andere Parteien auf dieses Thema aufsprängen.

Zwei Themen liegen Kießling besonders am Herzen: Zum einen die Familienpolitik und zum anderen die Infrastruktur, auch die digitale, damit die deutschen Unternehmen weltweit vorne mit dabei sein können. (küb)

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