Newsticker

Johns Hopkins University: 200.000 Infizierte in den USA
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. VR-Bank: Kein Grund für Stress

Bilanz

27.03.2020

VR-Bank: Kein Grund für Stress

Thomas Vogl

VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg spricht von einem soliden 2019er-Ergebnis

„Die VR-Bank steht zu ihrer Verantwortung in der Region.“ Diesen Satz stellte Pressesprecher Johann Oberhofer voran, als die VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg ihre 2019er-Bilanz präsentierte. Wirtschaftlich sei die Bank solide aufgestellt und trage durch lokale Verbundenheit, genossenschaftliche Werte und eine hohe Mitglieder- und Kundenorientierung zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.

Vorstandsvorsitzender Thomas Vogl sieht mit dem flächendeckenden Service in 26 Filialen die Erwartungen der Kunden erfüllt. Die mit der Raiffeisenbank Lech-Ammersee und der Raiffeisenbank südöstlicher Starnberger See eingegangene Fusion habe sich als richtig und erfolgreich erwiesen. Die Personalkosten konnten in gesundem Maße gesenkt und für viel beruflichen Nachwuchs gesorgt werden.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 gab es 433 Mitarbeiter, davon 18 Auszubildende, was einem überdurchschnittlichen Wert entspräche. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit läge bei mehr als 12 Jahren, wobei mobile Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeitmodelle und Freiräume für ehrenamtlich tätige Mitarbeiter selbstverständlich wären. Von den 91000 Kunden seien 28500 als Mitglieder auch Teilhaber der Bank. Sie können sich in diesem Jahr über eine Dividende in Höhe von 4,25 Prozent freuen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Als Wertschätzung ihrer Arbeit erfahren Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen und zahlreiche Vereine Unterstützung. In über 30 Schulen der Landkreise des Geschäftsgebiets wird der „Jugend kreativ“-Malwettbewerb durchgeführt, an dem sich zuletzt 4600 Kinder und Jugendliche beteiligten. Auch Kunst und Kultur würden gefördert.

Laut Vorstand Konrad Hallhuber führte die unternehmerische Verantwortung im Jahr 2019 für die VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg zu einem soliden Ergebnis: Die Bilanzsumme stieg auf 2,6 Milliarden Euro, was eine Steigerung von 3,6 Prozent darstelle. Auch das insgesamt verwaltete Kundenvolumen erhöhte sich um 6,1 Prozent auf fast sechs Milliarden Euro. Die Gewinn- und Verlust-rechnung ergibt einen Jahresüberschuss von 6,2 Millionen Euro.

Die von der Bankenaufsicht geforderte Eigenkapitalquote werde mit 18,1 Prozent übertroffen und lasse damit selbst im Stresstest guten Spielraum. (gra)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren