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Verkehrsprobleme: Wir alle müssen sportlicher werden

Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
15.11.2018

Sind das Fahrrad und der Linienbus die Lösung für die Landsberger Verkehrsprobleme? LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger analysiert das neue Verkehrskonzept der Stadt.

Zu Fuß gehen – das ist in Landsberg künftig angesagt. Denn man kommt in der Katharinenstraße und auch am Hauptplatz einfach schneller voran als die Autofahrer, die daneben im Stau stehen. Und gesund ist es auch noch. Und das ist laut Oberbürgermeister Mathias Neuner und Planer Dirk Kopperschläger künftig neben Rad, Bus und Taxi die beste Art, in Landsberg von A nach B zu kommen. Sie haben beide recht, nur ist das im Moment noch Zukunftsmusik für viele Landsberger.

Der Artikel zum Thema: Landsberg will seine Verkehrsprobleme auch mit dem Fahrrad lösen

Die Bürger müssen erst umlernen. Und zwar diejenigen, die jeden Tag unter drei Kilometer zurücklegen. Wer weiter weg aus dem Landkreis nach Landsberg kommt, soll künftig weiter mit dem Auto in die Innenstadt fahren. Die Stadtbewohner sollen vorrangig andere Verkehrsmittel nutzen und nicht mehr mit im Stau stehen. Theoretisch eine gute Idee, denn dann haben alle mehr Platz. Nur müssen Stadtrat und Verwaltung nun zeigen, wie ernst sie dieses Thema nehmen. Und welche Angebote sie den Bürgern machen, die auf ihr Auto verzichten sollen.

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Ein kostenloser Stadtbus wäre schon mal eine Alternative

Wie wäre es mit einem kostenlosen Stadtbus? Der dann noch öfters fährt. Und für die Radler: Die Fuß- und vor allem die Radwege müssen dringend ausgebaut werden und dürfen nicht – wie an manchen Stellen – im Nichts enden. Für Kinder sind die beiden Lechbrücken mit den roten Streifen als Radspur eine große Herausforderung, auch für die begleitenden Eltern. Ein neuer Lechsteg muss also dringend gebaut werden. Er kann wirklich die Stadt ganz neu verbinden.

Doch bei allem guten Willen: Die Alte und Neue Bergstraße sind für alle Nichtsportler eine Herausforderung. Also müssen die Landsberger wohl vom Sportrad aufs Pedilec umsteigen und unsere Senioren brauchen ein vernünftiges Sammeltaxi. Je eher die Stadt diese Dinge umsetzt, umso eher gewöhnen sich die Landsberger vielleicht daran, nicht alles mit dem Auto zu machen. Denn wir sind eindeutig zu autolastig, sagt der Experte. Da in den Sternen steht, ob die Südtangente jemals kommt, müssen wir also alle sportlicher werden.

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15.11.2018

Gut das "Experte" keine Fachliche Qualifikation darstellt, sondern nur allgemein als Begriff verwendet wird.
Sonst müßten wir uns langsam Sorgen machen über die Ausbildung der sich zum Thema Mobilität äußernden.

Gerne in den Raum gestellt von den "experten": Die Landsberger müssen umlernen. Die Landsberger sind das Problem. usw und so fort.....
Vielleicht sind es eben nicht die Landsberger , sondern die "Experten" ? Das Problem.

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