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Sanierung

29.04.2015

Vor der Halle soll es blühen

Vor dem Eingangsbereich der Dreifachturnhalle in Kaufering soll eine Kräuter-Blumenmischung angesät werden. Auch ansonsten wird dort einiges umgestaltet.
Bild: Thorsten Jordan

Im Zuge des Umbaus werden auch die Außenanlagen neu gestaltet. Die Pläne für den Eingangsbereich stießen im Marktgemeinderat nicht überall auf Zustimmung

Eigentlich waren die Arbeiten erst für das nächste Jahr geplant: Nun sollen die Außenanlagen an der Kauferinger Sporthalle aber doch schon in diesem Jahr gestaltet werden. Die Planung dafür wurde jetzt im Kauferinger Marktgemeinderat vorgestellt. Demnach sollen unter anderem auf der linken Seite der Turnhalle Fahrradstellplätze mit Überdachung entstehen. Auf der Ostseite sind Behindertenparkplätze angedacht, an der Vorderseite des Gebäudes, vor dem Jugendcafé, sollen unter anderem eine Sitzbank, Bistrotische und Holzbänke Platz finden. Im Süden der Halle, vor dem Eingangsbereich, soll es grün werden: Dort soll eine Kräuter-Blumenmischung angesät werden.

So, wie die Außenflächen jetzt geplant sind, sind sie aber auch teurer als erwartet: 217000 Euro liege man über dem Plan, sagte Hermann Bader vom Kommunalen Hochbau. Ein Teil der Gemeinderäte bemängelte, dass man über diese Kostenmehrung nicht informiert worden sei. Andreas Keller (GAL) wünschte sich eine genaue Aufstellung der Kosten, auch Hans-Jörg Pilz (GAL) sagte: „Ich brauche Zahlen.“

Hermann Bader erläuterte den Räten, dass er angesichts der aufwendigen Arbeiten an der Sporthalle nicht die Zeit habe, jeden Einzelposten darzustellen. „Dass es mehr wird“, sagte er, „ist klar“. Es seien allerdings auch Flächen dazugekommen, warf Bürgermeister Erich Püttner ein. Und durch Einsparungen an anderer Stelle sei man bei dem Gesamtprojekt nicht über Plan.

Auch das ein oder andere Detail der Planung wurde im Marktgemeinderat kritisiert: So bemängelte Dr. Klaus Bühler (Kauferinger Mitte), dass der Eingangsbereich nicht als gerade Fläche geplant worden war. „Man geht schräg raus, das ist der einzige Punkt, der mich massiv stört.“ Es gebe, vermutete Bühler, „landauf, landab keinen Zugang zu einem öffentlichen Gebäude, der schräg ist.“ Ein Antrag Bühlers, die Eingangsfläche als Trapez und nicht als Parallelogramm zu gestalten, wurde allerdings von der Mehrheit der Räte abgelehnt. Meinrad Mayrock (CSU/Bürgerblock) gab danach noch zu bedenken, dass die durchsichtigen Überdachungen der Fahrradständer nach einiger Zeit voller Laub sein würden. „Im Neuzustand sieht das schön aus – aber da sieht man irgendwann nicht mehr durch.“

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