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Kommunalwahlen

27.12.2013

Vorbereitete Liste abgesegnet

Von links: Anton Bauer, Franz-Xaver Riedl, Landratskandidat Hermann Dempfle, Edith Mayr, Bernhard Sießmeir, Hermann Wurm und Dieter Steininger.
Bild: hewa

Bayernpartei in Egling stellt 14 Kandidaten für den Gemeinderat auf. Kein Kandidat für das Bürgermeisteramt

Egling Sehr gut vorbereitet zeigte sich der Ortsverband Egling-Heinrichshofen (OV) der Bayernpartei (BP) zur Nominierungsversammlung für die Gemeinderatswahlen im März nächsten Jahres.

Zwölf Mitstreiter konnte Bernhard Sießmeir als stellvertretender Ortsvorsitzender im Feuerwehrhaus begrüßen und kündigte auch gleich an, dass der OV eine komplette Liste zur Abstimmung stellen wird.

Als Versammlungsleiter wurde Kreisrat Pius Abenthum gewählt. Er erläuterte eingangs das Wahlverfahren und stellte aus der Aufstellungsliste die 14 Kandidaten namentlich vor.

Vorbereitete Liste abgesegnet

Die Wähler stimmten einhellig den Kandidaten in der vorgestellten Reihenfolge zu. Demnach wird Gemeinderat Dieter Steininger die Bayernparteiliste anführen. Der 54-jährige technische Angestellte führt auch den Kreisverband der BP. Ihm folgt sein Ratskollege Bernhard Sießmeir, 44 Jahre alt und von Beruf Gärtner. Die Finanzmanagerin Birgit Fend, der Landwirt Sebastian Zeh sowie der Lehramtsanwärter Anton Bauer belegen die Listenplätze drei bis fünf. Es folgen die Hausfrau Edith Mayr, der Schreiner Hermann Wurm und der Gemeindearbeiter Stephan Schmid. Auf den weiteren Plätzen sind Franz-Xaver Riedl, Martin Bauer, Hans Morenweiser, Sebastian König, Michael Vetter und Stefan Albrecht gelistet. Die 14 Kandidaten werden auf dem Wahlzettel jeweils doppelt genannt.

Einen Bürgermeisterkandidaten hat die Bayernpartei nicht nominiert. Hermann Dempfle aus Rott stellte sich als Bewerber für das Amt des Landrates vor (LT berichtete). Der 55-jährige gelernte Maurer und Biolandwirt soll am 3. Januar im Bürgerhaus in Pflugdorf von der Kreisversammlung der BP nominiert werden.

Der mögliche Landratskandidat stellt seine Kernthemen vor

Wie er sagte, habe er seinen Hof bereits an die Nachfolgegeneration übergeben und wolle nun den Freiraum für die Kommunal- und Kreispolitik nutzen. Neben Themen wie Straßenbau und -sanierung sowie dem Ausbau des Radwegenetzes und dem Beitritt zum MVV sprach Dempfle eine Reihe weiterer Schwerpunkte an, auf die er sein Augenmerk legen wolle. Er wolle die Verwaltung bürgerfreundlicher machen und äußerte sich kritisch zu Derivatgeschäften. „Auch der Kreis hat solche Geschäfte gemacht, das hat auf kommunaler Ebene nichts verloren“, so Dempfle. Für die Grüngutentsorgung forderte er Container in allen Ortsteilen.

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