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Utting

17.03.2019

Wann in Zukunft vom Uttinger Sprungturm gehüpft werden darf

Verschlossene Absprünge im Winter und verlängerte Badeaufsicht im Sommer sieht ein Rechtsgutachten zur Nutzung des Sprungturms in Utting vor.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Wie die Regelung fürs Uttinger Strandbad in Zukunft aussehen soll. Das Fazit eines Gutachtens wird im Gemeinderat behandelt. Über den Umgang mit einem ehemaligen Politiker wird gestritten.

Fazit der juristischen Prüfung: Das Strandbad wird außerhalb der Saison nicht verschlossen. Der Sprungturm wird aber nach Ende der beaufsichtigten Badezeit versperrt und dient dann auch nicht mehr als Aussichtsplattform. „Mit diesem Kompromiss kann man leben“, befand Helmut Schiller (SPD). Und auch Florian Münzer (GAL) sprach sich positiv aus: „Das Rechtsgutachten ist eine klare Sache“, meinte er. So einig sich die Gemeinderäte auch waren, was die Empfehlungen des Rechtsgutachtens betrifft – darüber, ob es richtig war, diese „Lawine“ loszutreten, und wie mit dem inzwischen aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen Karl Sauter (CSU) umgegangen worden war, herrschten unterschiedliche Ansichten.

Lesen Sie dazu auch: CSU-Gemeinderat Karl Sauter will nicht mehr

Es sei unverständlich, wie Uttinger mit Sauter umgegangen wären, klagte Schiller. „Er hat viel einstecken müssen.“ Andreas Streicher (CSU) hielt Peter Noll (GAL) vor, der Bericht der GAL in deren Zeitschrift „Uttilo“ sei der Auslöser für das gewesen, was Sauter passiert sei.

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Ist Peter Noll der Retter des Strandbads?

Wie Peter Liebner (CSU, und Nachfolger Sauters) berichtete, sei Sauters Auto zerkratzt, und er sei auf seinem Grundstück angegangen und bedroht worden. Auf im Strandbad aufgestellten Schildern sei Sauter mit den Worten: „Danke, Herr Sauter, dass das Strandbad geschlossen wird“, persönlich diffamiert worden. Liebner regte dazu eine öffentliche Stellungnahme der Gemeinde an. Auf die Bitte Lutzenbergers hin wird Liebner dafür einen Vorschlag einbringen. Aufgrund Sauters Nachfrage im Gemeinderat nach der Haftung im Uttinger Strandbad herrsche nun Rechtssicherheit. Jedoch würde Peter Noll, der den Vorschlag eines Rechtsgutachtens einbrachte, als Retter des Strandbads dargestellt, beklagte Peter Liebner.

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