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Region Landsberg

23.12.2019

Wieder gehen Feldstadel in Flammen auf

In der Nacht auf Montag hat im Landkreis Landsberg wieder ein Feldstadel gebrannt.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Geht die unheimliche Brandserie wieder los? Bei Denklingen brennt ein Feldstadel. Auch im Landkreis Weilheim-Schongau gibt es Feuer. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Eine Reihe von Bränden haben die Feuerwehren im Landkreis Landsberg und in der Region in den vergangenen Tagen auf Trab gehalten. In der Nacht auf Montag ging bei Gutenstall (Gemeinde Denklingen) ein Feldstadel in Flammen auf. Im Landkreis Weilheim-Schongau brannten am Sonntag beziehungsweise Montagvormittag zwei Heustadel nieder. Wieder steht Brandstiftung im Raum.

In den vergangenen zwei Wochen hat es rund ein halbes Dutzend Mal im Landkreis Landsberg gebrannt. Darunter waren mehrere Scheunen – in Dießen, Rott und Leeder. Jedes Mal ging die Polizei von Brandstiftung aus. Nun brannte es in der Nacht auf Montag im Gemeindebereich Denklingen. Bei Gutenstall ging ein Feldstadel in Flammen auf. Bei Eintreffen der alarmierten Feuerwehr stand der Feldstadel bereits im Vollbrand. In dem vollständig zerstörten Gebäude waren laut Polizei Heu und landwirtschaftliche Geräte gelagert. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass das Feuer gelegt wurde. Ein möglicher Zusammenhang mit weiteren Brandfällen in der Region wird derzeit intensiv geprüft.

Bei Wessobrunn verhindert ein Nachbar Schlimmeres

Bereits am Sonntagmorgen brannte im Gemeindebereich Wielenbach (Landkreis Weilheim-Schongau) ein Heustadel nieder. Am Montagvormittag gegen 10.50 Uhr dann Feuer in der Nachbargemeinde Wessobrunn. Zeugen bemerkten laut Polizei Rauch, der am Ortseingang von Wessobrunn von einer Feldscheune in den Himmel aufstieg. Der Stadel befindet sich nur rund 50 Meter neben einer Staatsstraße.

Wieder gehen Feldstadel in Flammen auf

Dem schnellen Eingreifen eines Nachbarn war es laut Polizei zu verdanken, dass der entstandene Schaden nur sehr gering ausfällt. Der couragierte Helfer hatte mit seinem Frontlader glimmende Heuballen aus der Scheune ins Freie geräumt und damit ein Ausbreiten der Flammen auf den Stadel rechtzeitig verhindert.

In beiden Fällen können die Ermittler der Kriminalpolizei Weilheim Brandstiftung nicht ausschließen. Die Untersuchungen dazu laufen noch.

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