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Sturm

21.06.2012

Windhose fällt 500 Festmeter

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In Riederau wütete der Sturm am Mittwochnachmittag heftig: Diesem Anwohner am Oberen Forst fielen vier Fichten aufs Grundstück.
Bild: Stephanie Millonig

Bäume fielen auch im Stromleitung

„Es war infernalisch“: Michael Stegmüller blickt erschüttert auf seinen Gartenzaun, in den vier Bäume gestürzt sind. Am Mittwoch ist wie berichtet ein Unwetter über den Landkreis hinweggefegt, welches in den meisten Orten nur wolkenbruchartige Regenfälle brachte. Hier am Oberen Forst in Riederau wirbelte jedoch eine Windhose durch den Wald und ließ hohe Fichten wie Streichhölzer brechen. Förster Alwin Rammo schätzt, dass die Windgeschwindigkeit bei bis zu 150 Stundenkilometer lag, da Bäume auch in der Mitte abgerissen wurden. Es habe auch ganz normalen Windwurf gegeben. Da die Richtung, in der die Bäume fielen sehr unterschiedlich war, geht der Forstmann von einer Windhose aus.

Der Sturm erschreckte nicht nur die Riederauer, sondern ließ auch noch einen Teil der Dießener im Dunkeln sitzen. Um 16.18 Uhr fiel der Strom aus und erst um 20.42 Uhr war die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt, wie Pressesprecher Peter Wendler von Eon Bayern erläutert. Die meisten hätten wieder ab 18.41 Uhr Strom gehabt. Es seien mehrere Bäume in die Mittelspannungs-Freileitung, das heißt die 20000-Volt-Leitung, gefallen. 21 Trafostationen seien betroffen gewesen. Mehr dazu in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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