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Eishockey

12.01.2016

„Wir sind in der richtigen Gruppe“

HC Landsberg (links Thomas Fischer) gegen den ECDC Memmingen: Dieses Derby gibt es zum Abschluss der Zwischenrunde.
Bild:  Julian Leitenstorfer

Riverkings-Trainer Andreas Zeck freut sich auf die Derbys. Der Spielplan steht.

 Das Timing der Landsberger Riverkings hätte kaum besser sein können. Nach dem letzten Spieltag in der Vorrunde der Bayernliga haben sie ihre beste Platzierung überhaupt in dieser Saison erreicht: Sie ziehen als Vierte in die Zwischenrunde ein. „In der Hinrunde haben wir 17 Punkte geholt, und diese als Zehnte beendet“, sagt Trainer Andreas Zeck, in der Rückrunde waren es 27 Punkte und die brachten dann eben den tollen 4. Platz ein.

Jetzt soll natürlich auch der Sprung in die Play-offs gelingen. Dazu müssen die Riverkings eine Mannschaft aus der 5er-Gruppe hinter sich lassen. Und darauf hatte sich der Fokus bei den Spielern auch schon am letzten Spieltag der Vorrunde gerichtet. „Man hat es beiden Mannschaften angemerkt, dass sie im Geist schon in der Zwischenrunde waren“, sagt Zeck. Hinzu kam, dass er – wie auch Höchstadt – auf einige Spieler verzichten musste: Thomas Fischer war krank, Tobias Turner angeschlagen, ebenso Timo Hauck und Alexander Ott war privat verhindert. „Wichtiger ist, dass ab dem Wochenende alle wieder da sind“, so der Trainer, der den angeschlagenen Spielern gerne die Schonfrist genehmigte.

Auch wenn ein Derby gegen Buchloe reizvoll gewesen wäre: „Ich denke, wir sind schon in der richtigen Gruppe“, sagt der Riverkings-Coach und Memmingen sowie Peißenberg versprächen schließlich auch zwei packende Derbys.

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Die Bilanz bislang

Moosburg 7:4-Heimsieg/5:4-Auswärtssieg nach Penaltyschießen/gesamt 5 Punkte.

Trainer Andreas Zeck wäre sehr zufrieden, könnte man die Bilanz gegen Moosburg in der Zwischenrunde wiederholen: „Mit fünf Punkten am ersten Wochenende könnte ich gut leben“, meint er. Auffällig sei gewesen, dass beide Spiele erst im letzten Drittel entschieden wurden. „Das Problem, hat Moosburg aber nicht nur gegen uns.“ Der Gegner verfüge über eine sehr starke Reihe, die es gelte in den Griff zu bekommen, „wenn wir in die Play-offs wollen“. Dass damit das erste Wochenende schon fast richtungsweisend sein könnte, will er so nicht unterschreiben, aber von Nachteil sei es sicher nicht, wenn man nicht gegen die stärkste Mannschaft starten müsse.

Peißenberg 3:4-Heimniederlage nach Verlängerung/5:3-Auswärtssieg/4 Punkte.

„Peißenberg schreckt uns nicht mehr“, unterstreicht auch der Landsberger Trainer – noch vor Saisonstart hatte der TSV zu den „Angstgegnern“ des HCL gezählt. Jetzt nicht mehr – im Gegenteil: Die Spiele versprechen zwei packende Derbys, denn auch die Peißenberger werden vermutlich viele Fans mit nach Landsberg bringen. „Das Team ist extrem laufstark und wird viel Druck auf unser Tor ausüben“, sagt Zeck vorher – dem müsse man standhalten und dann die eigenen Chancen nutzen. „Auf jeden Fall müssen wir über die gesamten 60 Minuten voll da sein.“

Lindau 1:4-Heimniederlage/3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung/2 Punkte.

Der Spitzenreiter ist die einzige Mannschaft, die der Landsberger Trainer schon in den Play-offs sieht. „Lindau hat sich in der Rückrunde sehr gesteigert und das Team dürfte mit seinen erfahrenen Spielern auch am besten mit dem Druck umgehen können.“ Sollte seinem Team gegen den Tabellenführer ein Punktgewinn gelingen, „dann würde der schon fast doppelt zählen“. Denn auch die restlichen Mannschaften würden es gegen den EVL sehr schwer haben.

Memmingen 5:3-Heimsieg/4:3-Auswärtssieg nach Verlängerung/5 Punkte.

„Das ist natürlich ein richtiges Kracherderby und dann auch noch zum Abschluss“, freut sich Zeck auf die beiden Partien. In der Vorrunde hatten die Riverkings fünf Punkte geholt, doch „das war nicht so zu erwarten“, so der Coach. Nach der anfänglichen Auswärtsschwäche und dem Trainerwechsel Anfang Januar (Jan Benda übernahm von Alexander Wedl) hatte Memmingen zuletzt ein Spiel auswärts gewonnen und in Dorfen noch einen Punkt erkämpft – wobei Zeck dies nicht allein am Wechsel auf der Trainerbank festmachen möchte. Aber die Entwicklung beim ECDC und bei Landsberg verspricht noch zwei richtige Hochkaräter zum Abschluss der Zwischenrunde.

Die Termine

Freitag, 15. Januar, 20 Uhr: HC Landsberg - EV Moosburg;

Sonntag, 17. Januar, 17.15 Uhr: EV Moosburg - HC Landsberg;

Freitag, 22. Januar, 19.30 Uhr: TSV Peißenberg - HC Landsberg;

Sonntag, 24. Januar, 17 Uhr: HC Landsberg - TSV Peißenberg;

Freitag, 29. Januar, 20 Uhr: HC Landsberg - EV Lindau;

Sonntag, 31. Januar, 17.30 Uhr: EV Lindau - HC Landsberg;

Freitag, 12. Februar, 20 Uhr: ECDC Memmingen - HC Landsberg;

Sonntag, 14. Februar, 17.15 Uhr: HC Landsberg - ECDC Memmingen.

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