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Kaufering

26.09.2019

Wirtschaftsminister Aiwanger eröffnet Ausbildungsmesse in Kaufering

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Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eröffnete die Landsberger Ausbildungsmesse auf dem Kauferinger Sportgelände, mit dabei waren unter anderem (von links) Heidrun Hausen (Delo Industrieklebstoffe), Veranstalter Markus Wasserle und Zweite Bürgermeisterin Gabriele Triebel.  
Bild: Thorsten Jordan

Mit einem Bekenntnis zur beruflichen Ausbildung ist es für den Politiker nicht getan. Bei den Handwerkern warten ein paar praktische Aufgaben.

Volles Haus bei der Landsberger Ausbildungsmesse in Kaufering: Bereits bevor Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Markus Wasserle vom Verein für Berufsorientierung die Veranstaltung am Donnerstag um 18 Uhr eröffneten, drängten sich viele Schüler – häufig in Begleitung ihrer Eltern – in den drei Hallen und auf dem Freigelände. 115 Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungen sowie Behörden überwiegend aus der Region werben dort noch bis zum Freitag um beruflichen Nachwuchs.

Ein 33 Meter hohes Symbol

Über so einen Zulauf hätte man sich beim Volksfest vor Kurzem auch gefreut, hieß es zum Auftakt der Ausbildungsmesse öfter und der Vergleich kam nicht von ungefähr. Denn bei der zehnten Auflage der Ausbildungsmesse drehte sich auch ein 33 Meter hohes Riesenrad, das für Wasserle ein ideales Sinnbild für die Messe ist, wie er vorab sagte: Wer hoch hinaus will, müsse irgendwann unten einsteigen.

Daran knüpfte auch Wirtschaftsminister Aiwanger (Freie Wähler) in seinem Grußwort an: Auch wenn man in seinem Berufsleben mal die Firma oder die Branche wechseln müsse, sei eine berufliche Ausbildung immer ein gutes Fundament. Er sehe eine Renaissance der beruflichen Ausbildung, und gerade das Handwerk erlebe einen Boom. „Manche Eltern meinen zwar, wenn mein Kind Abitur hat und Professor wird, wird es glücklich auf der Welt, aber auch ein Handwerk und ein Ausbildungsberuf können den Mann oder die Frau ernähren und schneller zu einer sicheren Existenz führen.“ Die technische Entwicklung führe auch dazu, dass der Gegensatz zwischen denen, die im Büro und die draußen mit der Schaufel arbeiten, nicht mehr so groß sei. Auch ein klassisches Handwerk wie das des Schreiners zeige sich als hoch technisierter Beruf.

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Dann geht es um die Wurst

Dass es aber im Berufsleben auch weiterhin auf eine geschickte Hand ankommt, sollte Aiwanger gleich anschließend beim Messerundgang erleben: Erste Station nach dem obligatorischen Klebertest beim Stand der Firma Delo waren die Metzger. Mit Schurz und Handschuhen übte sich der Minister beim Abdrehen von Bratwürsten – und es gelang so gut, dass ihm ein paar Stationen weiter eine gebratene Wurst aus eigener Herstellung gereicht werden konnte. Nachdem er bei den Bäckern noch eine Breze geformt hatte, war der praktische Teil geschafft. An den weiteren Ständen waren nur noch Hände zu schütteln und kurze Gespräche zu führen.

Am Freitag kommen viele Schulklassen

Dazu besteht zwischen Jugendlichen und Firmenvertretern auch am Freitagvormittag nochmals Gelegenheit. Dann machen sich Schüler aus fünf Landkreisen klassenweise auf den Weg nach Kaufering, um sich einen Einblick davon zu verschaffen, welche Perspektiven eine berufliche Ausbildung bietet.

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