Newsticker

RKI meldet am Sonntag 14.611 neue Corona-Fälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Wohin mit dem Feuerwehrhaus?

Kaufering

07.11.2017

Wohin mit dem Feuerwehrhaus?

Wo soll das neue Kauferinger Feuerwehrhaus hin? Ein möglicher Standort ist der bisherige an der Ecke Bahnhofstraße/Iglinger Straße.
Bild: Julian Leitenstorfer

Im Januar will der Kauferinger Marktgemeinderat über den Standort des neuen Gerätehauses entscheiden. Es kommen insgesamt fünf in Frage - auch der bisherige.

Wird das Feuerwehrhaus in Kaufering neu gebaut, und wenn ja, wo? Mit dieser Frage wird sich der Marktgemeinderat zwar erst im Januar beschäftigen, im Bauausschuss wurden jetzt aber Kriterien festgelegt, die dabei helfen sollen, den optimalen Standort für das Gebäude zu ermitteln. Wie Bürgermeister Erich Püttner im Gespräch mit unserer Zeitung sagt, sollen fünf Standorte analysiert werden.

Was am neuen Standort wichtig ist

Ein Planungsbüro aus Bonn, das sich auf Projekte im Rettungswesen spezialisiert hat, soll die Analyse Ende November vorlegen. Danach haben die Marktgemeinderäte bis Januar Zeit, sich eine Meinung zu bilden. Denn gewichtet wird laut Püttner sicherlich nicht nur nach den Kennzahlen, sondern auch politisch. Diese Standorte stehen zur Auswahl: ein Grundstück nördlich des Biomasse-Heizkraftwerks, der Wertstoffplatz an der Bayernstraße, der alte Sportplatz östlich der Mittelschule, eine Fläche, die südlich an die Realschule grenzt und der aktuelle Standort an der Ecke Bahnhofstraße/Iglinger Straße.

In der Analyse sollen mehrere Kriterien bewertet werden. Unter anderem, wie gut der Standort für Jugendliche und Erwachsene erreichbar ist, und wie schnell die Feuerwehr in alle Richtungen ausrücken kann. Zudem, ob Nachbarn durch Einsätze gestört werden könnten, ob auf dem Grundstück Baurecht besteht und natürlich die Frage, wem die Fläche gehört. Letzteres wirke sich auf die Kosten aus, die für einen Umbau oder einen Neubau anfallen.

Das ist aus der Beschwerde der Grünen geworden

In die Überlegungen einfließen sollte laut Püttner daher auch, dass am bisherigen Standort eine Wohnbebauung möglich wäre, was wieder viel Geld in die Kasse der Marktgemeinde spülen könnte, es sei denn, sie trete selbst als Bauherrin auf. Anfang Juli hatte sich der Kauferinger Marktgemeinderat denkbar knapp für einen Neubau entschieden. Zehn von zwölf Räten waren damals für eine Sanierung und Erweiterung des bestehenden Feuerwehrhauses.

Gemeinderat Hans-Jörg Pilz (GAL) hatte das Abstimmungsergebnis angezweifelt, weil er ein Patt von jeweils elf Stimmen gezählt habe. Wie er seinerzeit sagte, wollte er deswegen mit der Rechtsaufsicht im Landratsamt sprechen. Dies ist aber nicht erfolgt, wie Erich Püttner sagt. Mit der Aufnahme des bisherigen Standorts in die Analyse bleibe eine Sanierung weiter ein Thema.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren