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Landkreis Landsberg

21.03.2020

Zwei Radfahrerinnen müssen nach Unfällen ins Krankenhaus

Zwei Fahrrad-Unfälle haben sich am Freitag im Landkreis ereignet und ein weiterer Radfahrer musste auf Geheiß der Polizei seine Fahrt vorzeitig beenden.
Bild: Mathias Wild

Bei Holzhausen und in Landsberg werden zwei Radfahrerinnen verletzt. Und eine weitere Fahrt mit dem Rad unterbindet die Polizei.

Das frühlingshafte Wetter sorgte am Freitag dafür, dass viele Radfahrer auf den Straßen unterwegs waren. Dabei kam es im Landkreis auch zu zwei Unfällen, und in Leeder musste ein Radfahrer auf Geheiß der Polizei vorzeitig beenden.

Ein schwerer Unfall ereignete sich im Landsberger Industriegebiet. Nach Mitteilung der Polizei befuhr ein 40-jähriger Mann mit seinem mit seinem Auto die Graf-Zeppelin-Straße in westlicher Richtung. Als er die Lechwiesenstraße in Richtung Justus-von-Liebig-Straße überqueren wollte, übersah er eine vorfahrtsberechtigte 71-jährige Radfahrerin, welche die Lechwiesenstraße in südliche Richtung befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, und die Radfahrerin, die keinen Schutzhelm trug, stürzte. Aufgrund ihrer Verletzungen kam auch ein Rettungshubschrauber zum Unfallort. Die Frau wurde schließlich schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 2500 Euro.

Kette springt herunter

Ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden musste eine 42-jährige Radfahrerin, die am Freitag gegen 14.45 Uhr auf dem Dammoosweg bei Holzhausen verunglückt war, der parallel zur A 96 verläuft, berichtet die Polizei weiter. An einer leichten Steigung sprang ihr die Kette herunter, wodurch die Frau alleinbeteiligt stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog.

Mann muss zur Blutentnahme

Zwei Stunden später, gegen 16.45 Uhr, hatte die Polizei schließlich noch mit einem 57-jährigen Radfahrer zu tun. Der Mann fiel einer Streifenbesatzung auf, als er von Lechmühlen in Richtung Leeder fuhr. Er wurde, wie die Polizei berichtet, einer Kontrolle unterzogen, weil er stark schwankte und durch seine Fahrweise die komplette Spur blockierte. Der Mann zeigte bei dieser Verkehrskontrolle weitere alkoholtypische Ausfallerscheinungen. Ein Atemalkoholtest bestätigte schließlich, dass der Radfahrer mit knapp zwei Promille alkoholisiert war. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. (lt)

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