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  3. Finning: Die Uefa spendiert dem TSV Finning eine Photovoltaikanlage

Finning
19.05.2024

Die Uefa spendiert dem TSV Finning eine Photovoltaikanlage

Auf dem Dach des Finninger Sportzentrums soll sich etwas ändern: Der TSV will eine Photovoltaikanlage errichten.
Foto: Christian Rudnik

Der TSV Finning hat viele neue Ideen. Nicht alle Gemeinderatsmitglieder sind davon begeistert, da auch die Gemeinde Geld zuschießen muss. Welche Anschaffungen geplant sind.

Am Ende nahm es TSV-Chef Martin Boos sportlich: Sechs zu fünf ist zwar kein Jubelergebnis, aber immerhin ein Sieg – und der bringt einen Kleinbus nach Finning, der von allen Vereinen, über 20 sind es insgesamt, und auch von der Gemeinde genutzt werden kann. Den Vorschlag hatte der TSV schon einmal im März vorgelegt. Damals verlangte der Gemeinderat nach einem ausgearbeiteten Konzept, das die beiden Vorsitzenden Martin Boos und Maik Renger nun vorstellten. Außerdem erhält der TSV Finning Geld aus einem Klimaschutzprojekt des Fußballverbands Uefa eine hohe Förderung für eine Photovoltaikanlage.

Knackpunkt dabei ist, dass es der TSV allein nicht stemmen kann. Obwohl der Verein alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um die Kosten niedrig zu halten, geht das Konzept nur dann auf, wenn die Gemeinde den Neunsitzer least und versichert, da Kommunen hierfür wesentliche günstigere Angebote bekommen. Das Fahrzeug soll für vier Jahre geleast werden, 10.000 Kilometer Fahrleistung sind dabei jährlich inklusive. „Wenn es nicht funktioniert, ist nach vier Jahren Schluss“, erklärte Boos und machte deutlich, warum der Bus für den TSV-Betrieb unabdingbar und für die anderen Nutzer vorteilhaft ist. 

Der TSV-Chef verweist auf die hohe Mitgliederzahl seines Vereins

So werden derzeit zum Transport der Jugend zu Auswärtsspielen und Trainings viele Privatfahrzeuge der Trainer genutzt. Dass Eltern Fahrdienste übernehmen, sei eher selten. Zumeist würden die Kinder nur gebracht und „abgestellt“. Der Verein möchte jedoch nicht, dass die Kinder die Leidtragenden dieses Verhaltens sind, zumal ein starker Zulauf zum TSV besteht. Seine starke Position nutzte Boos auch für eine selbstbewusste Argumentation: „Wir sind die Gemeinde“, sagte er Bezug nehmend auf die Mitgliederzahl von 1000, und dass der TSV Finanzmittel nach Finning hole für Anschaffungen, die allen Bürgern nutzten. Damit spielte er auf eine UEFA-Förderung der geplanten Photovoltaikanlage für die Dächer des Sportzentrums an, die auch die Stromkosten der Gemeinde senken werde.

Das Konzept sieht vor, dass die Gesamtkosten für den Bus zwischen dem TSV und der Gemeinde geteilt werden. Der gemeindliche Anteil würde 323 Euro zuzüglich Energiekosten monatlich betragen. Nutzen andere Vereine das Fahrzeug, müssen diese einen Obolus entrichten, der an die Gemeinde geht. 

Der Photovoltaikanlage stimmt der Finninger Gemeinderat leichter zu

Nach einer langen Diskussion fiel die Abstimmung mit 6:5 Stimmen knapp aus – aus finanziellen Gründen. „Das gehört nicht zu den Pflichtaufgaben der Gemeinde, und wir müssen über kurz oder lang sowieso den Rotstift ansetzen“, sagte Fritz Ostner angesichts der Haushaltslage.

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Leichter fiel dem Gemeinderat die Zustimmung zum zweiten Projekt des TSV, einer Photovoltaikanlage auf den Dächern des Sportzentrums. Diese will der TSV innerhalb der nächsten vier Wochen installieren. Der Fußballverband Uefa unterstützt das Vorhaben (PV-Anlage mit 13,28 kWp mit Batteriespeicher mit 7,68 kWh) mit knapp 21.000 Euro. Die Förderung ist Bestandteil der „EURO2024 Climate Fund Donation“. Dabei können deutsche Breitenfußballvereine seit Anfang 2024 über den Klimafonds finanzielle Unterstützung für eigene Klimaschutzprojekte beantragen, informiert der TSV Finning.

Die Chance auf eine UEFA-Förderung des TSV Finning lag bei vier Prozent

Die ausgewählten Vereine erhalten 90 Prozent der Kosten als Förderung, mit einem maximalen Eigenanteil von 5000 Euro. Laut Uefa-Pressemitteilung sind bis zum Ende der zweiten Bewerbungsphase 4326 Anträge eingegangen. In dieser Phase gehörte der TSV Finning zu den glücklichen Vereinen mit einer Chance von vier Prozent. Man könne nun während der Fußball-Europameisterschaft die PV-Anlage, installiert durch die Firma Solar Heisse, in Betrieb nehmen, teilt der Verein mit.

Für den TSV Finning sei dies bereits das zweite große Nachhaltigkeitsprojekt zur Reduzierung von Energiekosten und CO2-Emissionen. Bereits 2022 wurden LED-Scheinwerfer auf dem Trainingsplatz, der Tennisanlage und dem VR-Bank-Treff errichtet. 

PV-Anlage soll dem TSV Finning eine bis zu 70-prozentige Autarkie beim Strom ermöglichen

Bei der Anschaffung geht es dem Verein darum, die Betriebskosten zu senken, um weiterhin günstige Beiträge oder auch Getränke im selbst betriebenen Sportheim anbieten zu können. Mit der Anlage sei es möglich, eine Autarkie bis zu 70 Prozent zu schaffen, erklärte Martin Boos.

Vereinbart wurde, dass die Gemeinde den überschüssigen Strom verbraucht, bis ihre eigene PV-Anlage in Betrieb ist, und bei der Jahresrechnung des TSV wieder abzieht. Zudem erhält die Gemeinde als Grundstücksbesitzerin die Einspeisevergütung für den ins Netz eingespeisten Strom.

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