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Kaufering: Kauferings Quartiersmanagerin geht nach weniger als einem Jahr

Kaufering

Kauferings Quartiersmanagerin geht nach weniger als einem Jahr

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    Bettina Dörr geht nach weniger als einem Jahr wieder in Kaufering.
    Bettina Dörr geht nach weniger als einem Jahr wieder in Kaufering. Foto: Thorsten Jordan (Archivfoto)

    Das Bedauern über Bettina Dörrs Entscheidung war in der vergangenen Gemeinderatssitzung in Kaufering deutlich zu spüren. Die Quartiersmanagerin, die sich vorrangig um das Thema Senioren gekümmert hatte, kehrte dem Markt nach weniger als einem Jahr wieder den Rücken. "Ich bedauere den Wechsel, weil ich hier eigentlich noch viel bewegen wollte. Mir wurde aber eine attraktive Stelle angeboten und ich habe mich letztlich doch dafür entschieden", sagte Dörr. Sie wechselt innerhalb des Landkreises Landsberg den Arbeitgeber.

    Ab dem 1. April ist sie als Seniorenmanagerin bei der Stadt Landsberg angestellt. Dabei handelt es sich ebenso wie in Kaufering um eine Teilzeitstelle. "Ich lebe in Landsberg und kenne mich da besser aus als in Kaufering", sagt sie auf Nachfrage unserer Redaktion. Die neue Aufgabe werde sie Mitte April antreten. Kauferings Bürgermeister Thomas Salzberger wünschte ihr dafür alles Gute. Dörr hatte die bisherige Stelle am 1. März vergangenen Jahres angetreten. "Mir ist es ein Anliegen, Begegnungen, auch zwischen den Generationen, zu ermöglichen und Senioren ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen." 

    Kauferings Bürgermeister Thomas Salzberger und die bisherige Quartiersmanagerin Bettina Dörr (rechts) dankten Yvonne Oeffling für ihren Vorschlag für den renovierten Gemeinschaftsraum in der Albert-Schweitzer-Straße 4. Dieser heißt künftig "Weitblick".
    Kauferings Bürgermeister Thomas Salzberger und die bisherige Quartiersmanagerin Bettina Dörr (rechts) dankten Yvonne Oeffling für ihren Vorschlag für den renovierten Gemeinschaftsraum in der Albert-Schweitzer-Straße 4. Dieser heißt künftig "Weitblick". Foto: Markt Kaufering

    Dörr organisierte unter anderem einen Wettbewerb, um einen neuen Namen für den Seniorenraum im achten Stock des Gebäudes in der Albert-Schweitzer-Straße 4 zu finden. Am Ende wurde es "Weitblick". Vorgeschlagen hatte den Namen Yvonne Oeffling. Sie verwies im Gemeinderat, wo sie Bilanz zog, unter anderem darauf, dass es in Kaufering nun einen offenen Mittagstisch gebe für Senioren, an dem sich drei Gastronomiebetriebe beteiligen. Dieser werde gut angenommen. 

    Das gelte auch für eine Infoveranstaltung zum Thema Demenz, an der ebenso Anwohner und Mitarbeitende aus den Praxen rund ums Seniorenheim teilnahmen. Dörr initiierte während ihrer Zeit zudem einen Tisch der Generationen. "Der Austausch über den ersten Schultag, die Berufszeit und die Freizeitgestaltung waren sehr spannend." Eingeschlagen habe auch der offene Bewegungstreff, bei dem immer 20 bis 30 Teilnehmende mitmachten.

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